Zustandsforschung

Mit offenen Augen durch die Welt

Anforderungen an einen E-Book-Reader

Da ja im Moment und spätestens seit gestern Apples iPad vorgestellt wurde E-Book-Reader stark im Kommen sind, habe ich mir mal überlegt, was ein E-Book-Reader können muss, um mich dazu zu bewegen, vom analogen Buch umzusteigen:

  • Darf nicht kaputt gehen, wenn ich mich auf die Tasche setze, wo er drin ist und muss einen Sturz vom Tisch auf Fliesenboden überstehen
  • Sollte ich am Strand im Sand rumliegen lassen können
  • Muss 20 Jahre auf dem Dachboden überstehen und dann immer noch funktionieren und das am besten ohne dass ich irgendwelche Akkus aufladen muss
  • Ein bisschen Feuchtigkeit sollte kein Problem sein
  • Sollte idealerweise auch kostenlos zu haben sein

Wie viele tausend Bücher draufpassen interessiert mich eher weniger – ich kann eh immer nur eins nach dem anderen lesen. Auch ob ich damit im Internet surfen kann ist für mich von keiner Relevanz – wenn ich ein Buch lesen will, will ich ein Buch lesen und nicht im Internet surfen.

Ich glaube es dürfte klar geworden sein, dass ich was Bücher angeht eher der Traditionalist bin, der Papier bevorzugt. Allerdings hätte ich für sowas wie das iPad dann wahrscheinlich doch Verwendung – aber nicht als E-Book-Reader, sondern vielmehr als Couch-Computer. Mit dem Internet für unterwegs hab’ ich’s eh nicht so.

Konsolenparade

Fast alle jemals erschienenen Spielekonsolen auf einer Seite und ein paar Hintergrundinformationen, wenn ihr auf die Links klickt gibt’s bei der CONSOLLECTION.

CONSOLLECION

Und auf dem Bild hier sind fast alle Konsolen, die ich jemals hatte. Das rechts unten im Eck ist ein Amiga CD32 – der gescheiterte Versuch von Commodore, sich Anfang der 90er-Jahre im Konsolensegment Marktanteile zu erobern.

Ist Google der große böse Bruder?

Unter anderem durch den Spiegel-Artikel Google will die Weltherrschaft ist Google wieder als Datenkrake im Gespräch. Ich gebe zu, der Spruch von Google CEO Eric Schmidt “Wenn es etwas gibt, von dem Sie nicht wollen, dass es irgendjemand erfährt, sollten Sie es vielleicht ohnehin nicht tun” hat vermutlich nicht dazu beigetragen, Ängste gegenüber Google abzubauen.

Deutlich differenzierter setzt sich aber der Artikel Google-Bashing: Zur politischen Ökonomie einer Suchmaschine mit dem Thema auseinander:

Google gilt vielen derzeit als Inbegriff des Bedrohlichen. Angebracht wäre es dagegen, Google als rational handelndes Wirtschaftsunternehmen zu begreifen. Erst dann ließen sich unbegründete Ängste von tatsächlichen Gefahren unterscheiden.

Vieles was im Moment in Sachen Google diskutiert wird, bezieht sich eigentlich ja eher auf das allgemeine Problem des Schutzes der Privatsphäre im Internet und nicht auf Google im Speziellen. Ein Faktor ist sicherlich, dass viele Leute sehr verunsichert sind, welche Informationen über sie im Internet zu welchem Zweck verwendet werden. Auf der anderen Seite sind viele Menschen bereit, alle möglichen Informationen preiszugeben ohne darüber nachzudenken, was damit mal passieren könnte.

Sicherlich gilt, dass man sich immer vorher gut überlegen sollte, welche Informationen man im Internet über sich einträgt – egal ob öffentlich oder vermeintlich privat. Aber manchmal muss man auch Kompromisse eingehen. Es ist halt immer noch so, dass Google eine verdammt gute Suchmaschine anbietet und Gmail ein echt gutes Mailprogramm ist und man auf YouTube coole Videos schauen kann und und und…

Meine Leseliste 2009

Im letzten Jahr habe ich mal mitgeschrieben, was ich so lese und bin dabei auf folgende Liste gekommen. Ich gebe zu, 14 Bücher sind jetzt nicht die Welt, aber ein paar davon waren echt ganz schön dick ;-)

  • Alles ist erleuchtet von Jonathan Safran Foer:
    Kann ich nicht so wirklich empfehlen. Das was viele Leute ganz toll fanden – nämlich der zum Teil in gebrochenem Deutsch verfasste Erzählstil mit verschiedenen Erzählern und Ebenen der Geschichte – fand ich ziemlich öde.
  • The Tales of Beedle the Bard von Joanne K. Rowling:
    Nette kleine Sammlung von 5 Märchen aus der Welt der Hexen und Zauberer. Wer mit Harry Potter nix anfangen kann ist hier glaube ich falsch – alle anderen goldrichtig.
  • Die Vermessung der Welt von Daniel Kehlmann:
    Das Leben von Alexander von Humboldt und Carl Friedrich Gauß wird sehr amüsant als eine Art Abenteuerroman erzählt. Absolute Leseempfehlung.
  • The Pragmatic Programmer von Andrew Hunt und David Thomas:
    Ein Buch von Programmierern für Programmierer. Man merkt deutlich, dass die Autoren nicht nur auf akademischer Ebene begriffen haben, was Softwareentwicklung bedeutet, sondern auch tatsächlich auf Projekten gearbeitet haben. Dieses Buch erzählt viel von dem, was man nur im echten Leben lernt.
  • Pride & Prejudice von Jane Austen:
    Einfach ein Klassiker. Nach dem Lesen unbedingt die BBC-Miniserie ansehen.
  • The Power Of Less von Leo Babauta:
    Produktivitätstipps vom Autor des Zen-Habits-Blog. Mehr oder weniger ein “Best-Of” seines Blogs – was aber eine gute Sache ist.
  • Slam von Nick Hornby:
    Ein wenig ernst, sehr witzig und insgesamt sehr unterhaltsam. Nick Hornby in gewohnter Qualität.
  • Twilight von Stephanie Meyer:
    Hab ich gelesen, weil meine Frau so begeistert war. Wem ein bisschen Romantik nix ausmacht, erhält hier einen hervorragend geschriebenen, spannenden Fantasy-Roman.
  • New Moon von Stephanie Meyer:
    Fortsetzung der Twilight-Romane, der dem ersten Teil in nichts nachsteht.
  • The Mythical Man-Month von Fred Brooks:
    Ein Buch über Softwareprojektmanagement von 1975. Sehr empfehlenswert, da viele der Probleme die man damals hatte auch heute noch nicht wirklich gelöst sind.
  • Breaking Dawn von Stephanie Meyer:
    Nochmal Twilight. Für meine Begriffe der schwächste Teil der Serie, aber immer noch sehr gut.
  • Eclipse von Stephanie Meyer:
    Wenn man mal angefangen hat, mag man gar nicht mehr aufhören. Der letzte Twilight-Teil ist wieder Spannung pur.
  • Der Graf von Sainte-Hermine von Alexandre Dumas:
    Der erst vor kurzem wiederentdeckte und restaurierte Roman von Dumas. Leider eher ein Geschichtsbuch mit ein bisschen Story drumrum. Weit entfernt von der Qualität des Meisterwerkes “Monte Christo”.
  • Jurassic Park von Michael Crichton:
    Ich bin schon Jurassic-Park-Fan seit ich 14 bin – hab’s aber erst jetzt mal geschafft, die Romanvorlage zu lesen. Auch sehr spannend und ein bisschen blutiger als der Film. Aber der sollte ja schließlich ab 12 ins Kino und ich wäre damals auch sehr traurig gewesen, wenn ich ihn wegen der Altersbeschränkung nicht hätte sehen dürfen.

Mailadresse mit reCAPTCHA vor Spam schützen

Was ein CAPTCHA ist brauche ich wahrscheinlich keinem mehr zu erklären und wahrscheinlich kennen auch die meisten den reCAPTCHA-Service, der eine einfache Variante darstellt, ein CAPTCHA zu integrieren und gleichzeitig beim digitalisieren von Büchern hilft.

Was ich aber bis jetzt nicht wusste ist, dass dort auch ein Service zum Schützen von E-Mail-Adressen angeboten wird. Man gibt bei reCAPTCHA Mailhide seine Mailadresse ein und bekommt einen HTML-Schnipsel zurück, der die Adresse folgendermaßen versteckt:

bene@gmail.com

Klickt man jetzt auf die 3 Pünktchen öffnet sich ein Fenster wo man eine CAPTCHA-Abfrage bestehen muss und anschließend die vollständige E-Mail-Adresse angezeigt bekommt.