Aufwände besser schätzen mit Planning Poker

von Benedikt

Den Aufwand für eine Aufgabenstellung innerhalb eines Projektes zu schätzen ist immer eine ganz undankbare Aufgabe: Erst will keiner schätzen und dann gehen auch noch die Ergebnisse der Schätzung weit auseinander. Im Resultat ist sich keiner mehr sicher und schätzt dann im Zweifelsfall den höheren Aufwand.

Aber es gibt dafür jetzt eine tolle Unterstützung – Planning Poker. Das funktioniert so:

Es sollen Aufwände für einen bestimmten Task geschätzt werden, der allen an der Schätzung teilehmenden bekannt ist. Alle Teilnehmer bekommen einen Satz mit Karten, auf denen Zahlen stehen, die Aufwände in Personentagen, Wochen oder Stunden symbolisieren:

Planningpoker Deck

Dann sucht sich jeder die Karte aus, die seiner Einschätzung des Aufwandes für den Task entspricht. Wenn alle soweit sind, werden die Karten umgedreht:

Planning Poker Runde 1

Bei einer so großen Abweichung wie im Bild oben folgt nun eine kurze Diskussionsrunde, bei der beispielsweise Teilnehmer A dem Teilnehmer C darlegt, warum er so wenig geschätzt hat und umgekehrt. Danach folgt wieder eine Runde in der mit Hilfe der Karten so wie vorher geschätzt wird:

Planning Poker Runde 2

Im Idealfall sind nun die Werte der Schätzung etwas näher beieinander und man hat eine genauere Vorstellung davon wie lange nun der Task wirklich dauern wird. Falls nicht, muss man eben noch eine Runde weitermachen.

Das Zubehör für Planning Poker kann man entweder kaufen (z.B. bei Crisp Planning Poker) oder man benutzt die kostenfreie Online-Variante www.planningpoker.com.

[via Coding Horror]

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