Der “Neuromancer” wird 25 Jahre

von Benedikt

Am 1. Juli war der 25. Jahrestag des Erscheinens des Romans “Neuromancer” von William Gibson. Für alle, die diesen großartigen Klassiker der Science-Fiction-Literatur nicht kennen, ist hier ein kurzer Überblick (aus der Wikipedia):

Alles beginnt in der Stadt Chiba, in die der ehemalige Konsolen-Cowboy gereist ist, um sein Nervensystem reparieren zu lassen, da dies durch seinen ehemaligen Auftraggeber mit Hilfe eines russischen Mykotoxins so beschädigt wurde, dass er nicht mehr in den Cyberspace einloggen kann. Case strandet jedoch erfolglos in Chiba und verdient sich seinen Unterhalt notdürftig mit diversen dunklen Machenschaften. Eines Tages wird er von Molly aufgespürt, die ihn für ihren Auftraggeber einspannt. Armitage (der Auftraggeber), bietet Case als Bezahlung an, sein Nervensystem wieder instand setzen zu lassen, wenn er den Auftrag annimmt.

Abgesehen davon, dass der Roman eine spannende Geschichte erzählt, ist zu der Zeit die Idee des Cyberspace ziemlich visionär gewesen und William Gibson hat damit zahllose Filme, Bücher und wohl auch technologische Entwicklungen inspiriert. Hier ist ein englischer Artikel, der untersucht, was Gibson quasi alles “vorhergesehen” hat: Neuromancer at 25: What It Got Right, What It Got Wrong.

Wer das Buch noch nicht gelesen hat, sollte das unbedingt nachholen. Alternativ kann man sich das auch einfach – in einer gekürzten Version – von Gibson selbst vorlesen lassen. Ich habe sogar einen “Study Guide” von der Washington State University ausgegraben.

Und als letztes habe ich hier noch die Nachricht, dass “Neuromancer” jetzt gerade verfilmt wird.

[via taz.de]