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	<title>Zustandsforschung</title>
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	<description>Mit offenen Augen durch die Welt</description>
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		<title>Werbeboykott</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Apr 2012 11:38:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[konsumismus]]></category>
		<category><![CDATA[werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[Laut Wikipedia dient Werbung &#8220;sowohl der gezielten und bewussten als auch der indirekten und unbewussten Beeinflussung des Menschen zu meist kommerziellen Zwecken. Teils durch emotionale (Suggestion), teils durch informierende Werbebotschaften spricht Werbung bewusste und unbewusste Bedürfnisse an oder erzeugt neue.&#8221;
Im Umkehrschluss könnte man also &#8211; vielleicht ein wenig überspitzt formuliert &#8211; sagen, dass Werbung versucht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Laut Wikipedia dient <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Werbung">Werbung</a> <em>&#8220;sowohl der gezielten und bewussten als auch der indirekten und unbewussten Beeinflussung des Menschen zu meist kommerziellen Zwecken. Teils durch emotionale (Suggestion), teils durch informierende Werbebotschaften spricht Werbung bewusste und unbewusste Bedürfnisse an oder erzeugt neue.&#8221;</em></p>
<p>Im Umkehrschluss könnte man also &#8211; vielleicht ein wenig überspitzt formuliert &#8211; sagen, dass Werbung versucht uns unzufrieden zu machen mit dem was wir bereits besitzen, so dass wir glauben, wenn wir das Smartphone/Bier/Parfüm/Tütensüppchen kaufen, was uns da angeboten wird, wäre die Welt wieder in Ordnung (spannendes Detail am Rande: <a href="http://www.wired.com/wiredscience/2011/05/ads-implant-false-memories/">Werbung kann sogar Erinnerungen fälschen</a>).</p>
<p>Da viele glauben, sich nicht durch Werbung beeinflussen zu lassen, möchte ich folgendes zu bedenken geben: Die deutschen Unternehmen geben nicht <a href="http://www.internetworld.de/Nachrichten/Medien/Zahlen-Studien/Brutto-Werbebudget-2010-am-staerksten-im-Internet-gestiegen-Displaywerbung-im-Netz-legt-um-ein-Drittel-zu">25 Milliarden Euro im Jahr für Werbung</a> aus, weil sie hoffen, mal den ein oder anderen zu einem Kauf bewegen zu können, sondern weil sie genau wissen, dass das bei den meisten funktioniert. Und es funktioniert sogar so gut, dass man glaubt, man wäre gar nicht beeinflusst worden, sondern es wäre die eigene Entscheidung gewesen.</p>
<p>Die Organisation &#8220;<a href="http://www.adbusters.org/">Adbusters</a>&#8221; geht sogar so weit, von <a href="http://www.adbusters.org/magazine/96/unified-theory-mental-pollution-german.html">mentaler Verschmutzung (mental pollution)</a> durch Werbung zu reden und schreibt, dass <em>&#8220;Fernsehwerbung und Autobahnwerbeflächen näher verwandt sind mit giftigem Klärschlamm als mit Sprache</em>&#8221;</p>
<p>Weil ich mich nicht so gern beeinflussen lassen möchte, keinen unnötigen Kram brauche und Werbung eigentlich (von wenigen Ausnahmen mal abgesehen) nur nervig finde, versuche ich mich so weit es eben geht dem zu entziehen. Und das funktioniert bei mir folgendermaßen:</p>
<p><strong>Internet</strong></p>
<p>Ich habe in jedem Browser, den ich regelmäßig benutze, ein Plugin zum Ausblenden von Werbung installiert (gibt&#8217;s als <a href="http://adblockplus.org/de/firefox">Adblock Plus für Firefox</a> und <a href="http://chromeadblock.com">Adblock für Chrome</a> &#8211; für IE lässt sich vermutlich was ähnliches finden).</p>
<p>Wer sich nicht so vorstellen kann, wie das dann am Ende aussieht, der möge einfach mal die beiden folgenden Screenshots miteinander vergleichen:
<a href='http://www.zustandsforschung.de/index.php/werbeboykott/wetter_de_mit_werbung/' title='wetter_de_mit_werbung'><img width="150" height="150" src="http://www.zustandsforschung.de/wp-content/uploads/2012/02/wetter_de_mit_werbung-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="wetter_de_mit_werbung" /></a>
<a href='http://www.zustandsforschung.de/index.php/werbeboykott/wetter_de_ohne_werbung/' title='wetter_de_ohne_werbung'><img width="150" height="150" src="http://www.zustandsforschung.de/wp-content/uploads/2012/02/wetter_de_ohne_werbung-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="wetter_de_ohne_werbung" /></a>
</p>
<p><strong>Fernsehen</strong></p>
<p>Seit ich mir meinen <a href="http://www.zustandsforschung.de/index.php/tag/mythtv/">MythTV HTPC gebaut</a> habe, schaue ich so gut wie keine Sendung mehr dann wenn sie im Fernsehen läuft, sondern nehme alles erstmal auf. Dadurch kann ich dann ganz einfach die Werbepausen überspringen und muss keine dämliche Fernsehwerbung mehr über mich ergehen lassen. Außerdem bezahle ich noch Geld für einige PayTV-(Serien)-Sender, die sowieso keine Werbeunterbrechungen haben.</p>
<p>Natürlich braucht man dazu nicht unbedingt MythTV, sondern gerne auch jeden beliebigen anderen Festplattenrecorder &#8211; oder man schaut einfach kein Fernsehen mehr <img src='http://www.zustandsforschung.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Post</strong></p>
<p>So trivial es klingen mag, aber hier hat ein ganz einfacher &#8220;Keine Werbung!&#8221;-Aufkleber (sogar ohne &#8220;bitte&#8221;) bereits gereicht, um den Großteil an Werbemüll, der so in meinem Briefkasten gelandet ist, auszufiltern.</p>
<p><strong>Radio</strong></p>
<p>Meine Lösung für Radiowerbung ist möglicherweise nicht für jeden was: Ich bin umgestiegen auf den Kultursender<a href="http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/"> hr2</a>, weil die keine Werbung senden und höre jetzt tatsächlich beim Frühstück klassische Musik. Alternativen könnten zukünftig aber auch die bezahlten und damit werbefreien Versionen von <a href="http://www.simfy.de/">Simfy</a> oder <a href="http://www.spotify.com">Spotify</a> sein.</p>
<p><strong>Sonst so</strong></p>
<p>Natürlich kann man sich nicht hundertprozentig gegen Werbung abschotten. Kaum entkommen kann man beispielsweise der guten alten Plakatwerbung oder wie&#8217;s jetzt neuerdings an Bahnhöfen beliebt wird, den Massen solcher <a href="http://www.stroeerdigital.de/out-of-home-channel/bildergalerie/">nerviger Bildschirme</a>, die dort aufgestellt werden.</p>
<p>Aber man kann zumindest einiges dafür tun, die Anzahl und damit auch die Wirkung der täglich auf uns niederprasselnden Werbebotschaften deutlich zu reduzieren.</p>
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		<title>Kinderfernsehzombies</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Mar 2012 11:15:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[familie]]></category>
		<category><![CDATA[fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[kinder]]></category>

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		<description><![CDATA[Da ich mir darüber bewusst bin, dass ich über ein recht kontroverses Thema &#8211; kleine Kinder vor dem Fernseher - schreibe und ich vermute, dass sich auch der ein oder andere dadurch angegriffen fühlt, möchte ich ein paar Dinge hier vorwegschicken:

Dieser Artikel soll informieren und nicht missionieren &#8211; ich möchte niemandem in seine Kindererziehung reinreden.
Es geht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da ich mir darüber bewusst bin, dass ich über ein recht kontroverses Thema &#8211; kleine Kinder vor dem Fernseher - schreibe und ich vermute, dass sich auch der ein oder andere dadurch angegriffen fühlt, möchte ich ein paar Dinge hier vorwegschicken:</p>
<ul>
<li>Dieser Artikel soll informieren und nicht missionieren &#8211; ich möchte niemandem in seine Kindererziehung reinreden.</li>
<li>Es geht hier nicht um Kinder und Fernsehen im Allgemeinen, sondern speziell um ganz kleine Kinder bis maximal im Kindergartenalter.</li>
<li>Ich schaue selbst gerne Fernsehen. Und ich schaue auch gerne mal was mit Gewalt.</li>
<li>&#8220;Jurassic Park&#8221; ist einer meiner Lieblingsfilme. Aber ich möchte nicht, dass meine Tochter so etwas anschaut, bevor sie alt genug dafür ist.</li>
</ul>
<p>Im Artikel <a href="http://www.bundespruefstelle.de/bpjm/Jugendmedienschutz-Medienerziehung/Film-Fernsehen/10-tipps-fuer-erziehende,did=107114.html">10 Tipps für Erziehende: Film und Fernsehen</a> steht folgendes:</p>
<blockquote><p>Fachleute raten davon ab, Kinder im Alter von weniger als 3 Jahren fernsehen zu lassen. Bei unter Dreijährigen kann Fernsehen bleibende Schäden verursachen. Ab dem dritten bis vierten Lebensjahr können Kinder behutsam an das Fernsehen herangeführt werden. Dabei ist es sinnvoll, mit ihnen altersgerechte Kindersendungen mit langsamen Bildabfolgen auszusuchen, die sie verstehen können.</p></blockquote>
<p>Bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) kann man <a href="http://www.kindergesundheit-info.de/fuer-eltern/fernsehen-computer-co/">ähnliche Hinweise</a> finden. Offenbar interessiert das aber viele Eltern gar nicht.</p>
<p>Denn abgesehen davon, dass es genug Eltern gibt, die auch Kinder unter 3 Jahren oder sogar Babys schon regelmäßig fernsehen lassen, ist glaube ich hier auch das Wort &#8220;altersgerecht&#8221; ein wichtiges Stichwort.</p>
<p>Vor kurzem habe ich folgendes gehört: &#8220;<em>Unser Dreijähriger kann ruhig Spider-Man und Jurassic Park gucken &#8211; der weiß ja, dass das nicht real ist.</em>&#8221; Klingt auf den ersten Blick vielleicht ganz valide, wenn man allerdings genauer drüber nachdenkt, dann kommt man schnell drauf, dass dieses Argument gar nicht zählen kann:</p>
<p>Mal angenommen, wenn man wüsste, dass das was in einem Film passiert nicht real ist, könnte man von den Ereignissen in diesem Film nicht mehr emotional berührt werden. Das würde bedeuten, man könnte nicht mehr mit den Charakteren mitfühlen und damit ja dann auch keine Spannung/Romantik/Action mehr erleben. Und das wiederum bedeutet, dass sich kein Erwachsener &#8211; denn für die sollte das ja sowieso gelten, wenn das sogar ein Dreijähriger versteht &#8211; überhaupt je einen Film ansehen würde.</p>
<p>Heißt also im Umkehrschluss: Wissen, dass etwas nicht echt ist (sofern ein so kleines Kind das überhaupt so gut unterscheiden kann) heißt nicht, dass es keine Angst machen kann. Die FSK klebt auf die oben genannten Filme auch nicht umsonst eine Freigabe &#8220;ab 12&#8243; drauf. Die <a href="http://www.fsk.de/index.asp?SeitID=508&amp;TID=72">sind nämlich der Meinung</a>, dass bei Kindern unter 6 Jahren &#8220;<em>schon dunkle Szenarien, schnelle Schnittfolgen oder eine laute und bedrohliche Geräuschkulisse Ängste mobilisieren oder zu Irritationen führen</em>&#8221; können.</p>
<p>Es gibt offenbar auch Hinweise darauf, dass sich hoher Fernsehkonsum &#8211; also mehr als die <a href="http://www.kindergesundheit-info.de/fuer-eltern/medien/aufwachsen-mit-modernen-medien/wie-oft-und-wie-lange-empfehlungen-zur-hoechstdauer-der-mediennutzung-von-kindern/">von der BZgA empfohlene halbe Stunde</a> für Kinder zwischen 3 und 6 Jahren &#8211; in späteren Jahren auswirkt. Eine <a href="http://archpedi.ama-assn.org/cgi/content/full/164/5/425">Studie der Université de Montréal</a> (hier ist eine <a href="http://www.g-o.de/wissen-aktuell-11643-2010-05-11.html">deutsche Zusammenfassung</a>) hat herausgefunden, dass Kinder bei hohem Fernsehkonsum in der frühen Kindheit im Alter von 10 Jahren dann Schwierigkeiten mit Konzentration und Lernverhalten haben, sich weniger bewegen und mehr Süßigkeiten essen als der Altersdurchschnitt.</p>
<p>Also sollte man sich dann vielleicht doch ein paar Gedanken darüber machen, was und wie viel die lieben Kleinen denn so gucken. Es gibt es auch ein paar Hilfestellungen wie zum Beispiel die schon oben genannten Empfehlungen der BZgA und Seiten wie <a href="http://www.flimmo.de">FLIMMO</a> oder <a href="http://schau-hin.info/">Schau hin!</a>, die Fernsehsendungen nach ihrer Eignung für bestimmte Altersgruppen bewerten.</p>
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		<title>Meine Leseliste 2011</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 13:22:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[bücher]]></category>
		<category><![CDATA[lesen]]></category>
		<category><![CDATA[listen]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier ist wie jedes Jahr die Liste der Bücher, die ich im Verlauf des Jahres gelesen habe:

Effective Java von Joshua Bloch:
Quasi das Buch zur Java-Entwicklung überhaupt. Unbedingt empfehlenswert für jeden einigermaßen fortgeschrittenen Java-Entwickler.
Der Wüstenplanet von Frank Herbert,
Der Herr des Wüstenplaneten von Frank Herbert,
Die Kinder des Wüstenplaneten von Frank Herbert,
Der Gottkaiser des Wüstenplaneten von Frank Herbert,
Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier ist wie jedes Jahr die Liste der Bücher, die ich im Verlauf des Jahres gelesen habe:</p>
<ul>
<li><strong>Effective Java</strong> von Joshua Bloch:<br />
Quasi <em>das</em> Buch zur Java-Entwicklung überhaupt. Unbedingt empfehlenswert für jeden einigermaßen fortgeschrittenen Java-Entwickler.</li>
<li><strong>Der Wüstenplanet</strong> von Frank Herbert,<br />
<strong>Der Herr des Wüstenplaneten</strong> von Frank Herbert,<br />
<strong>Die Kinder des Wüstenplaneten</strong> von Frank Herbert,<br />
<strong>Der Gottkaiser des Wüstenplaneten</strong> von Frank Herbert,<br />
<strong>Die Ketzer des Wüstenplaneten</strong> von Frank Herbert,<br />
<strong>Die Ordensburg des Wüstenplaneten</strong> von Frank Herbert:<br />
Das war mein großes Leseprojekt dieses Jahr: Ich habe alle von Frank Herbert geschriebenen &#8220;Wüstenplanet&#8221;-Romane gelesen. Und obwohl es zusammen genommen ein sehr phantasievoll gestaltetes Science-Fiction-Epos ist, sticht doch der erste Roman was Qualität angeht, deutlich hervor. Für den gilt: absoluter Lesebefehl &#8211; auch wenn man nicht wirklich Science-Fiction-Fan ist. Den Rest muss man nicht unbedingt gelesen haben. Was mir aber insgesamt besonders gut gefallen hat, ist das Gefühl, das man vermittelt bekommt, dass nach den Ereignissen des ersten Buches das bewohnte Universum und vor allem eben der Wüstenplanet seine besten Zeiten hinter sich hat und nur noch ein verweichlichtes, verkommenes Abbild seiner selbst ist.</li>
<li><strong>Test-Driven Development By Example</strong> von Kent Beck:<br />
Wieder mal ein Fachbuch: Sehr anschauliche Einführung in das Prinzip &#8220;Test-Driven Development&#8221;.</li>
<li><strong>Walden; or, Life in the Woods</strong> von Henry David Thoreau:<br />
Henry David Thoreau zieht sich 1845 für zwei Jahre in eine Hütte zurück, um seine Vorstellung eines alternativen Lebensstils abseits der industrialisierten Konsumgesellschaft zu verwirklichen. Nach seiner Rückkehr hat er dieses Buch geschrieben, das seine Erlebnisse zusammenfasst. Mit seinem Fokus auf das Wesentliche ist er eine tolle Inspiration.</li>
<li><strong>Momo</strong> von Michael Ende:<br />
Ein Aufruf sich mehr Zeit zum Leben zu nehmen &#8211; verpackt in ein Kinderbuch.</li>
<li><strong>Jefta und seine Tochter</strong> von Lion Feuchtwanger:<br />
Aus ein paar Versen der Bibel hat Lion Feuchtwanger eine spannende Geschichte über die Gier nach Macht und die Beziehung eines Vaters zu seiner Tochter gemacht.</li>
<li><strong>Weisheit für Minimalisten</strong> von Peter Steiner:<br />
Eine Mischung aus Schwarzweißfotografien und kurzen Texten rund um das Thema &#8220;Minimalismus&#8221; (als Lebensstil). Sehr nett um immer mal wieder reinzuschauen und ein paar Seiten zu lesen.</li>
<li><strong>Effektive Softwarearchitekturen &#8211; ein praktischer Leitfaden</strong> von Gernot Starke:<br />
Eine Einführung in Softwarearchitektur entsprechend der unter <a href="http://www.arc42.de/">arc42</a> frei verfügbaren Architekturvorlage. Das Buch liest sich recht leicht &#8211; den entsprechenden technischen Background mal vorausgesetzt und ich habe auch schon angefangen, die Architekturvorlage in meine Projekte einzubringen.</li>
<li><strong>Liebe und Abenteuer</strong> von Giacomo Casanova:<br />
Das Buch war ein Auszug aus den Memoiren von Casanova persönlich. Von den unterschiedlichsten Affären mal abgesehen, die Casanova für die damalige Zeit sehr deutlich beschreibt, hatte er auch ein sonst recht bewegtes Leben. Etwas verwirrend, da extrem viele Personen darin vorkommen, aber durchaus lesenswert.</li>
</ul>
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		<item>
		<title>Java Profiling (fast) ohne Tools</title>
		<link>http://www.zustandsforschung.de/index.php/java-profiling-fast-ohne-tools/</link>
		<comments>http://www.zustandsforschung.de/index.php/java-profiling-fast-ohne-tools/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 13:06:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[java]]></category>
		<category><![CDATA[profiling]]></category>
		<category><![CDATA[programmierung]]></category>

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		<description><![CDATA[In manchen Situationen kommt der Einsatz eines professionellen Profiling-Tools nicht in Frage. Das kann beispielsweise dann vorkommen, wenn es gilt, eine durch diverseste Firewalls geschützte Java-Applikation zu profilen und in der Firma, in der man arbeitet kein entsprechendes Tool eingesetzt werden kann oder darf (oder wenn der für das Tool zuständige &#8220;Experte&#8221; nicht greifbar oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In manchen Situationen kommt der Einsatz eines professionellen Profiling-Tools nicht in Frage. Das kann beispielsweise dann vorkommen, wenn es gilt, eine durch diverseste Firewalls geschützte Java-Applikation zu profilen und in der Firma, in der man arbeitet kein entsprechendes Tool eingesetzt werden kann oder darf (oder wenn der für das Tool zuständige &#8220;Experte&#8221; nicht greifbar oder nicht kooperativ ist).</p>
<p>Die JVM bringt aber auch ein eingebautes Profiling mit, das zwar nicht mit dem was eben die &#8220;richtigen&#8221; Profiler liefern vergleichbar ist, aber eben doch ganz brauchbar, wenn es darum geht herauszufinden, warum eine Applikation lahm ist. Die Funktion nennt sich <em>hprof</em> und viele kennen das vielleicht als Methode, um Heap-Dumps zu erzeugen. Aber das Ding kann noch mehr: um zu zeigen, wie man damit Performance-Probleme erkennen kann, verwende ich hier ein einfaches Beispiel, das Fibonacci-Zahlen rekursiv berechnet (der Source-Code für das Beispiel ist <a href="https://github.com/zustandsforschung/hprof2html/blob/master/example/Fib.java">hier</a> verlinkt).</p>
<p>Das hier ist die Java-Klasse, mit der wir die entsprechenden Daten erzeugen:</p>

<div class="wp_syntax"><div class="code"><pre class="java" style="font-family:monospace;"><span style="color: #000000; font-weight: bold;">package</span> <span style="color: #006699;">example</span><span style="color: #339933;">;</span>
&nbsp;
<span style="color: #000000; font-weight: bold;">public</span> <span style="color: #000000; font-weight: bold;">class</span> Fib <span style="color: #009900;">&#123;</span>
&nbsp;
	<span style="color: #000000; font-weight: bold;">public</span> <span style="color: #000066; font-weight: bold;">long</span> calculate<span style="color: #009900;">&#40;</span><span style="color: #000066; font-weight: bold;">long</span> n<span style="color: #009900;">&#41;</span> <span style="color: #009900;">&#123;</span>
		<span style="color: #000000; font-weight: bold;">if</span><span style="color: #009900;">&#40;</span>n <span style="color: #339933;">==</span> <span style="color: #cc66cc;">0</span><span style="color: #009900;">&#41;</span> <span style="color: #009900;">&#123;</span>
			<span style="color: #000000; font-weight: bold;">return</span> <span style="color: #cc66cc;">0</span><span style="color: #339933;">;</span>
		<span style="color: #009900;">&#125;</span>
		<span style="color: #000000; font-weight: bold;">if</span><span style="color: #009900;">&#40;</span>n <span style="color: #339933;">==</span> <span style="color: #cc66cc;">1</span><span style="color: #009900;">&#41;</span> <span style="color: #009900;">&#123;</span>
			<span style="color: #000000; font-weight: bold;">return</span> <span style="color: #cc66cc;">1</span><span style="color: #339933;">;</span>
		<span style="color: #009900;">&#125;</span>
		<span style="color: #000000; font-weight: bold;">return</span> calculate<span style="color: #009900;">&#40;</span>n<span style="color: #339933;">-</span><span style="color: #cc66cc;">1</span><span style="color: #009900;">&#41;</span> <span style="color: #339933;">+</span> calculate<span style="color: #009900;">&#40;</span>n<span style="color: #339933;">-</span><span style="color: #cc66cc;">2</span><span style="color: #009900;">&#41;</span><span style="color: #339933;">;</span>
	<span style="color: #009900;">&#125;</span>
&nbsp;
	<span style="color: #000000; font-weight: bold;">public</span> <span style="color: #000000; font-weight: bold;">static</span> <span style="color: #000066; font-weight: bold;">void</span> main<span style="color: #009900;">&#40;</span><span style="color: #003399;">String</span><span style="color: #009900;">&#91;</span><span style="color: #009900;">&#93;</span> args<span style="color: #009900;">&#41;</span> <span style="color: #009900;">&#123;</span>
		Fib fib <span style="color: #339933;">=</span> <span style="color: #000000; font-weight: bold;">new</span> Fib<span style="color: #009900;">&#40;</span><span style="color: #009900;">&#41;</span><span style="color: #339933;">;</span>
		<span style="color: #003399;">System</span>.<span style="color: #006633;">out</span>.<span style="color: #006633;">println</span><span style="color: #009900;">&#40;</span>fib.<span style="color: #006633;">calculate</span><span style="color: #009900;">&#40;</span><span style="color: #003399;">Long</span>.<span style="color: #006633;">valueOf</span><span style="color: #009900;">&#40;</span>args<span style="color: #009900;">&#91;</span><span style="color: #cc66cc;">0</span><span style="color: #009900;">&#93;</span><span style="color: #009900;">&#41;</span><span style="color: #009900;">&#41;</span><span style="color: #009900;">&#41;</span><span style="color: #339933;">;</span>
	<span style="color: #009900;">&#125;</span>
&nbsp;
<span style="color: #009900;">&#125;</span></pre></div></div>

<p>Ruft man nun diese Klasse mit folgenden Parametern auf, erhält man eine Datei java.hprof.txt, die jede Menge Stack-Traces und am Ende eine Tabelle mit Profiling-Informationen enthält:</p>

<div class="wp_syntax"><div class="code"><pre class="html" style="font-family:monospace;">java -agentlib:hprof=cpu=times,depth=100 example.Fib 20</pre></div></div>

<p>Den vollständigen Satz an möglichen Optionen erhält man mit <em>java -agentlib:hprof=help</em> oder im Artikel <a href="http://java.sun.com/developer/technicalArticles/Programming/HPROF.html">HPROF: A Heap/CPU Profiling Tool in J2SE 5.0</a>.</p>
<p>Die Tabelle am Ende der Datei sieht ungefähr so aus:</p>

<div class="wp_syntax"><div class="code"><pre class="html" style="font-family:monospace;">CPU TIME (ms) BEGIN (total = 96) Wed Dec 07 16:53:53 2011
rank   self  accum   count trace method
   1 15.63% 15.63%    5020 301386 example.Fib.calculate
   2  9.38% 25.00%    4760 301385 example.Fib.calculate
   3  8.33% 33.33%    3632 301387 example.Fib.calculate
   4  7.29% 40.62%    2942 301384 example.Fib.calculate
   5  6.25% 46.87%    2026 301388 example.Fib.calculate
   6  5.21% 52.08%    1024 301389 example.Fib.calculate
   7  5.21% 57.29%     512 301390 example.Fib.calculate
   8  2.08% 59.38%     174 300332 java.lang.StringBuffer.append
   9  2.08% 61.46%    1152 301383 example.Fib.calculate
  10  1.04% 62.50%     256 301375 java.lang.Long.&amp;lt;init&amp;gt;
  11  1.04% 63.54%     256 301374 java.lang.Number.&amp;lt;/init&amp;gt;&amp;lt;init&amp;gt;
  12  1.04% 64.58%       1 301231 java.util.Hashtable.get
  13  1.04% 65.63%       5 301162 java.lang.StringBuilder.toString
  14  1.04% 66.67%       1 301111 java.io.FilePermissionCollection.&amp;lt;clinit&amp;gt;
  15  1.04% 67.71%       1 301031 java.io.Win32FileSystem.normalize
  16  1.04% 68.75%       1 300988 sun.net.www.protocol.file.FileURLConnection.getPermission
  17  1.04% 69.79%       1 300986 java.io.FilePermission.init
  18  1.04% 70.83%       1 300982 java.io.FilePermission$1.run
  19  1.04% 71.88%      44 300950 java.lang.StringBuffer.append
  20  1.04% 72.92%       1 300886 sun.net.www.protocol.file.Handler.createFileURLConnection
...</pre></div></div>

<p>Hier kann man schon sehen, dass unsere Methode calculate() wohl nicht die schnellste ist. Außerdem sieht man noch, dass die langen Laufzeiten in dieser Methode in unterschiedlichen Threads immer mal wieder vorkommen.</p>
<p>Jetzt kann man in der gleichen Datei nach der Nummer, die in der Spalte <em>trace</em> steht suchen und findet dazu für die erste Zeile folgenden Thread</p>

<div class="wp_syntax"><div class="code"><pre class="html" style="font-family:monospace;">TRACE 301386:
example.Fib.calculate(Fib.java:Unknown line)
example.Fib.calculate(Fib.java:Unknown line)
example.Fib.calculate(Fib.java:Unknown line)
example.Fib.calculate(Fib.java:Unknown line)
example.Fib.calculate(Fib.java:Unknown line)
example.Fib.calculate(Fib.java:Unknown line)
example.Fib.calculate(Fib.java:Unknown line)
example.Fib.calculate(Fib.java:Unknown line)
example.Fib.calculate(Fib.java:Unknown line)
example.Fib.calculate(Fib.java:Unknown line)
example.Fib.calculate(Fib.java:Unknown line)
example.Fib.calculate(Fib.java:Unknown line)
example.Fib.calculate(Fib.java:Unknown line)
example.Fib.calculate(Fib.java:Unknown line)
example.Fib.main(Fib.java:Unknown line)</pre></div></div>

<p>Hier kann man dann ablesen, dass es sich wohl um den rekursiven Aufruf handelt, der hier das meiste der Performance auffrisst. Wenn man Glück hat, dann stehen da auch noch die Zeilennummern dabei &#8211; warum das hier nicht der Fall ist, weiß ich ehrlich gesagt nicht.</p>
<p>Weil diese java.hprof.txt-Files gerne mal ziemlich riesig werden können und die Sucherei in den Files nicht wirklich Spass macht, habe ich ein kleines Python-Skript geschrieben, das die Files in eine HTML-Seite umwandelt, in der man per Klick von der Liste zu den Threads springen kann und wo man auch bestimmte Klassen ausfiltern kann, von denen man schon weiß, dass die nix mit dem Problem zu tun haben. Das Skript habe ich hprof2html getauft und es kann hier heruntergeladen werden: <a href="https://github.com/zustandsforschung/hprof2html">https://github.com/zustandsforschung/hprof2html</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.zustandsforschung.de/index.php/java-profiling-fast-ohne-tools/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Überstunden sind schlecht fürs Geschäft</title>
		<link>http://www.zustandsforschung.de/index.php/ueberstunden-sind-schlecht-fuers-geschaeft/</link>
		<comments>http://www.zustandsforschung.de/index.php/ueberstunden-sind-schlecht-fuers-geschaeft/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 15:45:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[arbeitszeit]]></category>
		<category><![CDATA[überstunden]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht nur in der IT-Branche kommt es immer mal wieder vor, dass mehr Arbeit da ist als der normale Arbeitstag lang ist. Die übliche Reaktion der meisten Unternehmen ist es, zu versuchen diese zusätzlich benötigte Zeit durch Überstunden wieder reinzuholen.
Gleichzeitig ist das aber auch eine Reaktion, die sich früher oder später sowohl für den Mitarbeiter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht nur in der IT-Branche kommt es immer mal wieder vor, dass mehr Arbeit da ist als der normale Arbeitstag lang ist. Die übliche Reaktion der meisten Unternehmen ist es, zu versuchen diese zusätzlich benötigte Zeit durch Überstunden wieder reinzuholen.</p>
<p>Gleichzeitig ist das aber auch eine Reaktion, die sich früher oder später sowohl für den Mitarbeiter als auch für die Firma wieder rächt.</p>
<p>Die Konsequenzen für den Mitarbeiter selbst, der die Überstunden ableistet, muss ich glaube ich nicht wirklich detailliert betrachten &#8211; ich nehme mal an, das kennen die meisten selbst. Viel interessanter ist, warum es sich auch für die Firma selbst dann nicht lohnt, wenn die Überstunden &#8220;bereits mit dem Gehalt abgegolten&#8221; sind, wie es in Arbeitsverträgen oft formuliert wird.</p>
<p>Ich möchte hier zwei Aspekte aufgreifen, die ich für relevant halte.</p>
<p><strong>Qualitätsverlust</strong></p>
<p>Das hier nenne ich das &#8220;Eger&#8217;sche Überstundentheorem&#8221; <img src='http://www.zustandsforschung.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> :</p>
<blockquote><p>Code, der nach 18 Uhr entsteht ist schlechter als Code, der vor 18 Uhr entsteht.</p></blockquote>
<p>Meine eigene Erfahrung nicht nur an meiner Person, sondern auch was ich an meinen Kollegen beobachte, zeigt dass je später der Abend desto mehr lässt die Konzentration nach und wenn die Konzentration nachlässt werden die Arbeitsergebnisse meist nicht unbedingt besser. Ich wage auch zu behaupten, dass das nicht nur für Softwareentwickler gilt, sondern auch für andere Berufsfelder. Das gilt übrigens um so mehr, je länger die Periode, in der Überstunden geleistet werden andauert.</p>
<p>Schlechterer Code bedeutet mehr Fehler oder zweifelhafte Designentscheidungen, die es zwar kurzfristig erlauben, einen Termin zu halten, im späteren Verlauf des Projektes aber oft mehr Zeit kosten als hätte man es ausgeruht gleich richtig gemacht.</p>
<p><strong>Know-How-Verlust</strong></p>
<p>Wenn über einen längeren Zeitraum Überstunden zu leisten sind, dann ist es oft so, dass sich bei den Mitarbeitern eine gewisse Unzufriedenheit einstellt. Das kann unterschiedliche Gründe haben wie zum Beispiel</p>
<ul>
<li>Unzufriedenheit mit der wenigen Freizeit und weil das Privatleben darunter leidet oder</li>
<li>Unzufriedenheit durch die weiter oben genannten Schwierigkeiten, gute Qualität abzuliefern oder</li>
<li>Unzufriedenheit mit der Planung, die dazu geführt hat, dass die Überstunden überhaupt notwendig wurden.</li>
</ul>
<p>Das Problem für den Arbeitgeber entsteht nun dadurch, dass unzufriedene Mitarbeiter sich auch gerne mal nach einem anderen Job umschauen. Besonders für die richtig guten Mitarbeiter ist es oft auch kein Problem einen anderen Job zu finden. Und mit jedem Mitarbeiter, der das Unternehmen verlässt, geht gleichzeitig auch ein gewisses Maß an Know-How für das Unternehmen verloren.</p>
<p>Ich verstehe natürlich, dass es notwendig sein kann mal über den Zeitraum von ein paar  Wochen länger zu arbeiten, weil irgendwelche unvorhergesehene Dinge passiert sind oder eine Deadline droht. Wenn allerdings über einen längeren Zeitraum kontinuierlich immer wieder Überstunden geleistet werden müssen, dann macht die Firma was falsch.</p>
<p>Wer gerne noch mehr wissen möchte:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.planningforfailure.com/post/1461931855/the-problem-with-working-overtime">The Problem with Working Overtime</a></li>
<li><span><a href="http://www.dorsethouse.com/features/excerpts/expwch27.html">Teamicide Revisited</a></span></li>
<li><a href="http://programmers.stackexchange.com/questions/14706/overtime-is-part-of-the-job-true-but-a-bad-attitude">&#8220;Overtime is part of the job&#8221; true but a bad attitude?</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>MythTV HTPC &#8211; Fanart mit Jamu</title>
		<link>http://www.zustandsforschung.de/index.php/mythtv-htpc-fanart-mit-jamu/</link>
		<comments>http://www.zustandsforschung.de/index.php/mythtv-htpc-fanart-mit-jamu/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 09:10:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[htpc]]></category>
		<category><![CDATA[linux]]></category>
		<category><![CDATA[mythtv]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Detail, das mich an meiner ansonsten ziemlich perfekten Mythbox noch gestört hat, war dass das Herunterladen der Fanart (Hintergrundbilder für den “Watch Recordings”-Screen) nur für Serien funktioniert hat. Für Filme hat es leider nicht funktioniert und in diesem Artikel geht es nun darum, wie ich es geschafft habe, verschiedene Skripte meiner MythTV-0.23-Installation so zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Detail, das mich an meiner ansonsten ziemlich perfekten Mythbox noch gestört hat, war dass das Herunterladen der Fanart (Hintergrundbilder für den “Watch Recordings”-Screen) nur für Serien funktioniert hat. Für Filme hat es leider nicht funktioniert und in diesem Artikel geht es nun darum, wie ich es geschafft habe, verschiedene Skripte meiner MythTV-0.23-Installation so zu patchen, dass es doch funktioniert.</p>
<p><span id="more-1877"></span></p>
<h3>Vorbereitung</h3>
<p>Ganz ganz wichtig: Bevor irgendwelche der hier beschriebenen Schritte durchgeführt werden, sollte ein <a href="http://www.mythtv.org/wiki/Database_Backup_and_Restore">DB-Backup</a> gemacht werden. Ich würde außerdem empfehlen von sämtlichen Dateien, die geändert werden eine Sicherungskopie anzulegen. Außerdem möchte ich nochmal betonen, dass das hier beschriebene sich auf MythTV in Version 0.23 bezieht &#8211; es sollte bei 0.24 auch noch so ähnlich funktionieren, da aber Jamu mit MythTV 0.25 abgelöst wird, wird diese Anleitung dann nix mehr nützen.</p>
<h3>Hintergrund</h3>
<p>MythTV zeigt (je nach Theme &#8211; bei mir ist das Mythbuntu-Theme im Einsatz) auf der &#8220;Watch Recordings&#8221;-Seite Bilder zu den Aufnahmen an. MythTV selbst erwartet dazu, dass diese Bilder im richtigen Verzeichnis (bei mir ist das &#8220;/mythtv/fanart&#8221;) Dateien mit dem richtigen Dateinamen vorliegen &#8211; für eine Sendung die bspw. &#8220;Warehouse 13&#8243; heißt, muss die entsprechende Datei &#8220;Warehouse 13 Season 1_fanart.jpg&#8221; heißen. Mehr macht MythTV selbst nicht.</p>
<p>Die Bilder werden von <a href="http://www.mythtv.org/wiki/Jamu">Jamu</a> heruntergeladen und Jamu benutzt dazu verschiedene andere APIs &#8211; unter anderem die Python-Library tmdb_api, um die Hintergrundbilder für die Filme herunterzuladen.</p>
<p>Ganz hilfreich beim Basteln ist der manuelle Aufruf von Jamu mittels folgendem Befehl (bei Mythbuntu sorgt normalerweise ein Cron-Job für den Aufruf):</p>
<pre>sudo su mythtv -c "/usr/bin/python /usr/share/mythtv/mythvideo/scripts/jamu.py -MWV"</pre>
<h3>tmdb_api anpassen</h3>
<p>In der mit MythTV 0.23 ausgelieferten Version ist die abgefragte Sprache im Source-Code der tmdb_api hartcodiert. Daher ist hier eine Anpassung notwendig, die die verwendete Sprache auf Deutsch umstellt.</p>
<p>Hier ist die angepasste Datei:</p>
<p><a href="https://raw.github.com/zustandsforschung/mythtv/master/0.23/usr/lib/python2.6/dist-packages/MythTV/tmdb/tmdb_api.py">/usr/lib/python2.6/dist-packages/MythTV/tmdb/tmdb_api.py</a> (<a href="https://github.com/zustandsforschung/mythtv/commit/7acfc8e0bca9980fc0520b3c8969575ea73c3ef0#diff-0">Diff</a>)</p>
<h3>Jamu Patch</h3>
<p>Der problematischste Teil ist Jamu selbst &#8211; hier musste ich viel Zeit reinstecken um die diversen kleinen Problemchen zu beseitigen.</p>
<p>Das Hauptproblem ist, dass Jamu ein bestimmtes Format der Metadaten zu den Aufnahmen in MythTV voraussetzt. Insbesondere wird davon ausgegangen, dass sobald eine Aufnahme einen Untertitel hat, es sich dabei um eine Serie handelt und es wird dann nicht mehr überprüft, ob&#8217;s vielleicht doch ein Film ist und es dafür Hintergrundbilder gibt.</p>
<p>Ich habe das Skript so angepasst, dass bei allen Aufnahmen mal geprüft wird, ob es nicht einen Film gibt der so heißt, falls für eine Serie mit diesem Namen nix gefunden wurde. Außerdem habe ich ein paar kleinere Bugs behoben und eingestellt, dass nicht nur der deutsche Titel sondern auch der Originaltitel geprüft wird.</p>
<p>Hier ist das gepatchte Skript:</p>
<p><a href="https://raw.github.com/zustandsforschung/mythtv/master/0.23/usr/share/mythtv/mythvideo/scripts/jamu.py">/usr/share/mythtv/mythvideo/scripts/jamu.py</a> (<a href="https://github.com/zustandsforschung/mythtv/commit/799b5c39032edf5bcca4fa4425dbddf303ebe463">Diff</a>)</p>
<h3>Locale-Probleme</h3>
<p>Irgendwann hatte ich das alles dann so weit, dass es gut funktioniert hat für alle Filme, die keine Umlaute und kein scharfes S im Titel haben. Ich habe mich dann <a href="http://www.gossamer-threads.com/lists/mythtv/users/495247">vertrauensvoll an die MythTV-Users-Mailingliste</a> gewandt und dort auch sofort eine kompetente Antwort erhalten.</p>
<p>Hier ist das Problem, dass in Mythbuntu 10.10 die Locale beim Starten vom Mythbackend falsch gesetzt wird. Ändert man <a href="http://www.mythtv.org/wiki/Upstart_mythbackend_Configuration">entsprechend den Informationen im MythTV-Wiki</a> das Skript /etc/init/mythtv-backend.conf um in folgendes, klappt&#8217;s auch mit den Umlauten:</p>
<pre># MythTV Backend service

description     "MythTV Backend"
author          "Mario Limonciello "

start on (local-filesystems and net-device-up IFACE=lo)
stop on starting shutdown

#expect fork
respawn

script
        ulimit -c unlimited     # Note 1.
        . /etc/default/locale   # Note 2.
        export LANG
        export LC_ALL=$LANG
        USER=mythtv
        ARGS="--logfile /var/log/mythtv/mythbackend.log --user $USER"
        test -f /etc/default/mythtv-backend &amp;&amp; . /etc/default/mythtv-backend || true
        /usr/bin/mythbackend $ARGS $EXTRA_ARGS
end script</pre>
<h3>Wenn alle Stricke reißen</h3>
<p>Falls es trotzdem mal bei dem ein- oder anderen Film oder einer Serie nicht klappt, etwa weil der Titel in den EPG-Daten sowieso schon falsch war, kann man auch das Bild manuell an die richtige Stelle im Filesystem legen, so dass es von MythTV ausgelesen werden kann.</p>
<p>Das kann man entweder dadurch erreichen, dass man auf <a href="http://www.thetvdb.com/">www.thetvdb.com</a> das entsprechende Bild für eine Serie oder auf <a href="http://www.themoviedb.org/">www.themoviedb.org</a> für einen Film sucht. Das heruntergeladene Bild muss man dann umbenennen in &#8220;<em>&lt;Name des Films bzw. der Serie&gt; Season 1_fanart.jpg</em>&#8221; und in das richtige Verzeichnis legen (je nachdem entweder /mythtv/fanart oder /mythtv/coverart).</p>
<p>Wichtig ist noch danach mittels</p>
<pre>rm -rf ~/.mythtv/themecache/*</pre>
<p>den Themecache zu löschen, damit die Hintergrundbilder auch korrekt angezeigt werden.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>MythTV HTPC &#8211; Erfahrungen und Basteleien</title>
		<link>http://www.zustandsforschung.de/index.php/mythtv-htpc-erfahrungen-und-basteleien/</link>
		<comments>http://www.zustandsforschung.de/index.php/mythtv-htpc-erfahrungen-und-basteleien/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 09:27:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[htpc]]></category>
		<category><![CDATA[linux]]></category>
		<category><![CDATA[mythtv]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit mittlerweile ungefähr eineinhalb Jahren ist bei mir ein selbstgebastelter MythTV HTPC im Einsatz. In diesem Artikel werde ich ein bisschen von meinen Erfahrungen berichten.
Ich glaube, dass MythTV die Art, wie wir &#8211; also meine Frau und ich &#8211; Fernsehen schauen grundlegend verändert hat. Wir hatten vorher auch schon einen Festplattenrecorder, aber MythTV bringt einfach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit mittlerweile ungefähr eineinhalb Jahren ist bei mir ein selbstgebastelter MythTV HTPC im Einsatz. In diesem Artikel werde ich ein bisschen von meinen Erfahrungen berichten.</p>
<p>Ich glaube, dass MythTV die Art, wie wir &#8211; also meine Frau und ich &#8211; Fernsehen schauen grundlegend verändert hat. Wir hatten vorher auch schon einen Festplattenrecorder, aber MythTV bringt einfach so viele nette Features mit, dass wir mittlerweile eigentlich gar nicht mehr anders Fernsehen.</p>
<p><span id="more-2067"></span></p>
<p>Über die grundsätzlichen Features hatte ich im Artikel <a href="http://www.zustandsforschung.de/index.php/mythtv-htpc-features-und-mehr/">MythTV HTPC &#8211; Features und Mehr</a> ja schon mal geschrieben &#8211; und dass ich begeistert davon bin hat man wohl auch raushören können. Daher möchte ich hier mal das ein- oder andere erwähnen, das noch nicht so zufriedenstellend ist.</p>
<h2>Was nicht so dolle ist</h2>
<p>Zwar ist der Bug, dass <a href="http://code.mythtv.org/trac/ticket/7481">HD-Aufnahmen auf ARD und ZDF so extrem ruckeln</a>, dass man sich&#8217;s gar nicht anschauen kann, mittlerweile behoben, allerdings geraten die Aufnahmen bei mir doch immer mal wieder ins Stocken. Nicht so, dass man auf HD verzichten müsste, aber doch immer mal wieder. Daran ist aber meine Hardware-Auswahl schuld. Die Grafikkarte ist ein wenig schwach auf der Brust und so muss die ganze Arbeit von der CPU ausgeführt werden. Wenn die an ihre Grenzen kommt, dann stockt das Bild kurz. Das ließe sich wahrscheinlich mit einer anderen CPU/Grafikkarte beheben, aber wie gesagt ist es nicht so schlimm, dass ich das für nötig halten würde.</p>
<p>Das andere was ein bisschen nervig ist, ist die Qualität der EPG-Daten. Ich weiß nicht so genau ob&#8217;s an Unitymedia liegt oder ob das ein grundsätzliches Problem ist, aber manchmal ist die Qualität eher nur so mittelgut. Dass nur ein Teil der möglichen Metadaten drin steckt ist schade, weil man das mit der SQL-Programmierung weniger Möglichkeiten hat &#8211; z.B. fehlen meist die Daten über die Darsteller und es ist fast nie markiert welche Episode aus welcher Staffel da gesendet wird. Was aber richtig blöde ist, ist dass ab und zu die Wiederholung einer Sendung einen anderen Beschreibungstext hat oder dieser komplett fehlt. Das führt dann wiederum dazu, dass MythTV nicht genau herausfinden kann, dass es hier eine Wiederholung hat, die eigentlich nicht aufgenommen werden müsste.</p>
<p>Allerdings ist das hier glaube ich Jammern auf hohem Niveau und sollte nicht dazu führen, dass sich jemand abgeschreckt fühlt &#8211; MythTV ist großartig und ich möchte <em>das Kästchen</em>, wie es mittlerweile von meiner Frau genannt wird, nicht mehr missen.</p>
<h2>Basteleien</h2>
<p>Was ich auch für einen großen Vorteil von MythTV halte, ist der offene Charakter, der es technisch versierteren Leuten ermöglich, selbst enorm viel am Verhalten und Erscheinungsbild von MythTV anzupassen. Hier folgt jetzt eine kleine Liste von Dingen, die ich mittlerweile angepasst habe:</p>
<h3>If it ain&#8217;t broke, don&#8217;t fix it</h3>
<p>Was ich vorher noch erwähnen wollte ist, dass man nicht unbedingt an der MythBox rumbasteln sollte, wenn es nicht sein muss. Ich habe bspw. ein völlig unnötiges Mythbuntu-Upgrade durchgeführt, was mich am Ende einen ganzen Sonntagnachmittag gekostet hat, bis alles wieder so lief wie vorher. Mittlerweile habe ich gelernt, die Finger vom System zu lassen und nur dann ein Upgrade von System oder MythTV selbst durchzuführen, wenn die neue Version einen notwendigen Bugfix oder ein Feature enthält, das ich gerne hätte.</p>
<h3>DB-Backup</h3>
<p>Ansonsten gilt: Vor jeder Änderung (die nicht ausschließlich Operationen im Dateisystem umfasst) immer ein Datenbank-Backup durchführen. Das geht am einfachsten mit:</p>
<pre>benedikt@mythbox:~$ sudo /usr/share/mythtv/mythconverg_backup.pl --verbose</pre>
<p>Das legt dann das Datenbank-Backup im aktuellen Verzeichnis ab. Wie man&#8217;s notfalls wiederherstellt, steht im MythTV-Wiki im Artikel <a href="http://www.mythtv.org/wiki/Database_Backup_and_Restore">Database Backup and Restore</a>.</p>
<h3>Deutsche Bildschirmtastatur trotz englischer Spracheinstellung</h3>
<p>Ich habe das Menü gerne auf Englisch, weil ich die Bezeichnungen irgendwie intuitiver finde &#8211; die deutsche Übersetzung wirkt manchmal ein bisschen umständlich. Gleichzeitig möchte ich aber die Bildschirmtastatur gerne auf Deutsch (also mit Umlauten) angezeigt bekommen. Da ich dafür keine Anleitung gefunden habe, habe ich das Theme ein bisschen gepatcht:</p>
<pre>benedikt@mythbox:/usr/share/mythtv/themes/default/keyboard$ sudo mv en_us.xml en_us.xml.bak
benedikt@mythbox:/usr/share/mythtv/themes/default/keyboard$ sudo mv en_us_ui.xml en_us_ui.xml.bak
benedikt@mythbox:/usr/share/mythtv/themes/default/keyboard$ sudo cp de.xml en_us.xml
benedikt@mythbox:/usr/share/mythtv/themes/default/keyboard$ sudo cp de_ui.xml en_us_ui.xml</pre>
<p>Das ist zwar nicht so supersauber und übersteht auch kein MythTV-Update, aber es funktioniert <img src='http://www.zustandsforschung.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<h3>Anzeige des freien Speicherplatzes</h3>
<p>Man kann sich zwar im System-Menü ansehen, wieviel Platz noch auf der Festplatte frei ist, praktisch wäre es allerdings, wenn man das auch an anderer Stelle noch sehen könnte. <a href="http://www.mythtv.org/wiki/Recordings-ui.xml">In der MythTV-Doku</a> steht drin, dass es für die &#8220;Watch Recordings&#8221;-Seite ein Element &#8220;freereport&#8221; gibt, das man dort einbinden kann und das genau das anzeigt.</p>
<p>Ich habe das Mythbuntu-Theme dahingehend angepasst, dass ich dort den folgenden XML-Block eingefügt habe:</p>
<pre>&lt;textarea name="freereport"&gt;
  &lt;area&gt;350,32,400,20&lt;/area&gt;
  &lt;font&gt;verysmall&lt;/font&gt;
  &lt;multiline&gt;no&lt;/multiline&gt;
  &lt;align&gt;right,vcenter&lt;/align&gt;
&lt;/textarea&gt;</pre>
<p>Das zeigt mir nun oben auf dieser Seite an, wieviel Prozent der Festplatte belegt sind und wieviel Gigabytes noch frei sind.</p>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 1216px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">&lt;textarea name=&#8221;freereport&#8221;&gt;</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 1216px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">&lt;area&gt;350,32,400,20&lt;/area&gt;</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 1216px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">&lt;font&gt;verysmall&lt;/font&gt;</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 1216px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">&lt;multiline&gt;no&lt;/multiline&gt;</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 1216px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">&lt;align&gt;right,vcenter&lt;/align&gt;</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 1216px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">&lt;/textarea&gt;</div>
<h3>Fanart für (fast) alle Aufnahmen</h3>
<p>Was von Anfang an ziemlich gut funktioniert hat, ist das Herunterladen von Fanart (quasi Hintergrundbildchen für den &#8220;Watch Recordings&#8221;-Screen) für Serien. Für Filme hat&#8217;s leider nicht geklappt. Damit das trotzdem funktioniert, habe ich dann ein paar Umbauten an den Scripts, die für das Herunterladen dieser Grafiken verantwortlich sind, durchgeführt. Da das aber eher umfangreicher war, werd&#8217; ich bei Gelegenheit dafür mal einen eigenen Artikel schreiben.</p>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kinder brauchen mehr Zeit und weniger Zeugs</title>
		<link>http://www.zustandsforschung.de/index.php/kinder-brauchen-mehr-zeit-und-weniger-zeugs/</link>
		<comments>http://www.zustandsforschung.de/index.php/kinder-brauchen-mehr-zeit-und-weniger-zeugs/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 16 Sep 2011 11:28:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[glück]]></category>
		<category><![CDATA[kinder]]></category>
		<category><![CDATA[konsumismus]]></category>
		<category><![CDATA[materialismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Im 2007 von der UNICEF veröffentlichten Bericht &#8220;An overview of child well-being in rich countries&#8221; fand sich England auf einem der letzten Plätze der verglichenen Länder wieder. Die Engländer wollten daraufhin natürlich wissen, warum das so ist und so hat UNICEF UK gleich noch eine Studie mit dem Namen &#8220;Children’s Well-being in UK, Sweden and [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im 2007 von der UNICEF veröffentlichten Bericht &#8220;<a href="http://www.unicef.org.uk/Documents/Publications/rc7_eng.pdf">An overview of child well-being in rich countries</a>&#8221; fand sich England auf einem der letzten Plätze der verglichenen Länder wieder. Die Engländer wollten daraufhin natürlich wissen, warum das so ist und so hat UNICEF UK gleich noch eine Studie mit dem Namen &#8220;<a href="http://www.unicef.org.uk/Documents/Publications/IPSOS_UNICEF_ChildWellBeingreport.pdf">Children’s Well-being in UK, Sweden and Spain: The Role of Inequality and Materialism</a>&#8221; durchgeführt, die interessante Ergebnisse geliefert hat, die ähnlich wohl auch auf Deutschland anwendbar sind.</p>
<p>Dabei wurden Interviews mit Kindern in England, Spanien und Schweden (die bei der Studie von 2007 recht gut abgeschnitten hatten) durchgeführt. Den Kindern wurden also Fragen gestellt wie beispielsweise &#8220;was macht für dich einen schönen Tag aus?&#8221; und die Antworten dann ausgewertet.</p>
<p>Eine wesentliche Erkenntnis der Untersuchung ist, dass Kinder vor allem Zeit mit ihren Eltern verbringen wollen. Klingt jetzt im ersten Moment nicht so überraschend &#8211; es scheint jedoch der Fall zu sein, dass viele Eltern ihre Kinder durch den Kauf von materiellen Dingen dafür entschädigen wollen, dass sie so wenig Zeit mit ihnen verbringen.</p>
<p>Allerdings sind sich die befragten Kinder darüber einig, dass neues Spielzeug, Modeartikel und elektronische Gadgets gar keine zentrale Rolle bei ihrem subjektiven Wohlbefinden spielen. In den Antworten auf die oben erwähnte Frage nach dem schönen Tag gab es so gut wie keine Erwähnung materieller Besitztümer &#8211; es sind die Menschen und nicht Dinge, die die Kinder glücklich machen.</p>
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		<title>Wieviel Platz braucht man zum Wohnen?</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Apr 2011 10:49:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[lebensart]]></category>
		<category><![CDATA[minimalismus]]></category>
		<category><![CDATA[wohnen]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit ich Papa bin stellt sich die Frage, ob unsere Wohnung über kurz oder lang zu klein für uns drei wird. Auf der Suche nach der Antwort auf die Frage wieviel Platz man denn nun eigentlich zum Leben braucht oder wieviel Platz sinnvoll ist, bin ich auf interessante Informationen gestoßen.

Laut den Angaben des Statistischen Bundesamtes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit ich Papa bin stellt sich die Frage, ob unsere Wohnung über kurz oder lang zu klein für uns drei wird. Auf der Suche nach der Antwort auf die Frage wieviel Platz man denn nun eigentlich zum Leben braucht oder wieviel Platz sinnvoll ist, bin ich auf interessante Informationen gestoßen.</p>
<p><span id="more-1581"></span></p>
<p>Laut den Angaben des Statistischen Bundesamtes hat in Deutschland eine Person durchschnittlich so <a href="http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Content/Statistiken/BauenWohnen/Wohnsituation/Tabellen/Content75/BewohnteWohneinheiten,templateId=renderPrint.psml">ungefähr 42 m² Wohnfläche</a> zur Verfügung, wobei die durchschnittliche &#8220;Wohneinheit&#8221; &#8211; also Haus oder Wohnung 90 m² groß ist. In einer <a href="http://www.isoe.de/ftp/IMSwohntutzing.pdf">Präsentation des Instituts für sozial-ökologische Forschung</a> habe ich ein Diagramm gefunden, woraus man ablesen kann, dass sich die Pro-Kopf-Wohnfläche seit den 60er Jahren mehr als verdoppelt hat. Allerdings sind das nur Durchschnittswerte und die geben natürlich nicht wirklich die tatsächliche Lebenssituation der Menschen in Deutschland wieder. Aber ein gewisser Trend zu immer größeren Wohnungen ist daran schon absehbar.</p>
<p>In den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts gab es beispielsweise die von Ernst May entwickelten Frankfurter Typengrundrisse, die in Maximalausprägung einen Platz von 88 m² für einen Haushalt von 8 Personen vorsahen (Mehrfamilienhaus mit Doppelleitungen für Kinderreiche &#8211; MEFADOLEIKI):</p>
<p><a href="http://books.google.de/books?id=g6QJEm-1FAgC&amp;lpg=PA204&amp;ots=KSLUbDkD2b&amp;dq=mefadolei&amp;pg=PA202#v=onepage&amp;q&amp;f=false"><img class="alignnone size-full wp-image-1705" title="Frankfurter Typengrundrisse" src="http://www.zustandsforschung.de/wp-content/uploads/2010/10/frankfurter_typengrundrisse.jpg" alt="Frankfurter Typengrundrisse" width="500" height="226" /></a></p>
<p>Wenn man heutzutage 2 Kinder ohne Not in einem Zimmer unterbringen möchte ist man doch eher am Rande der Gesellschaft. Es gibt sogar eine Art Fachbegriff dafür: Wenn man weniger Räume als Personen in der Wohnung hat, dann nennt sich das &#8220;<a href="http://www.schader-stiftung.de/wohn_wandel/824.php">Wohnraumunterversorgung</a>&#8220;.</p>
<p>Und doch gibt es gerade in großen Städten immer wieder den Bedarf, möglichst viele Personen auf möglichst wenig Platz unterzubringen. Die naheliegende Lösung dafür ist, flexible Möbel wie zum Beispiel Schrankbetten zu verwenden, die es auch in <a href="http://www.resourcefurniture.com/space-savers/queen-space-saving-beds">Luxusausführung</a> gibt:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="305" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/dAa6bOWB8qY&amp;hl=en_US&amp;feature=player_embedded&amp;version=3" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="305" src="http://www.youtube.com/v/dAa6bOWB8qY&amp;hl=en_US&amp;feature=player_embedded&amp;version=3" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Noch extremer geht es allerdings auch, nämlich dann wenn die gesamte Wohnung darauf abgestimmt ist, möglichst viel mit möglichst wenig Platz zu erreichen. Die folgenden Screenshots zeigen eine Wohnung in Paris, wo eine vierköpfige Familie auf 40 m² wohnt:</p>
<p><a href="http://www.apartmenttherapy.com/dc/look/look-131-square-foot-paris-apartment-for-four-plus-a-dog-cote-maison-083273"><img class="alignleft size-full wp-image-1714" title="Miniwohnung in Paris - Wohn- und Schlafzimmer" src="http://www.zustandsforschung.de/wp-content/uploads/2010/10/paris-b4.jpg" alt="Miniwohnung in Paris - Wohn- und Schlafzimmer" width="221" height="307" /></a><a href="http://www.apartmenttherapy.com/dc/look/look-131-square-foot-paris-apartment-for-four-plus-a-dog-cote-maison-083273"><img class="alignright size-full wp-image-1713" title="Miniwohnung in Paris - Kinderzimmer" src="http://www.zustandsforschung.de/wp-content/uploads/2010/10/paris-b1.jpg" alt="Miniwohnung in Paris - Kinderzimmer" width="237" height="306" /></a></p>
<p><a href="http://www.apartmenttherapy.com/dc/look/look-131-square-foot-paris-apartment-for-four-plus-a-dog-cote-maison-083273"><img class="aligncenter size-full wp-image-1715" title="Miniwohnung in Paris - Grundriss" src="http://www.zustandsforschung.de/wp-content/uploads/2010/10/paris-b5.jpg" alt="Miniwohnung in Paris - Grundriss" width="399" height="347" /></a></p>
<p>Das ist natürlich ein ziemliches Extrem und hat im entsprechenden Artikel, wo diese Wohnung vorgestellt wurde auch zu einer interessanten Diskussion geführt, ob man es Kindern antun könne, auf so wenig Raum zu leben. Eine Zusammenfassung dieser Diskussion ist im Artikel &#8220;<a href="http://www.treehugger.com/files/2009/05/is-living-in-small-spaces-cruel.php">Is Living in Small Spaces Cruel To Children?</a>&#8221; zu finden.</p>
<p>Eine wirkliche Antwort auf die Frage, wieviel Platz genug ist hab&#8217; ich zwar nicht gefunden, aber jede Menge interessante Informationen darüber, wie man auf wenig Platz gut und bequem leben kann.</p>
<p>Hier sind noch ein paar Links, auf die ich bei der Recherche des Themas gestoßen bin:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33025/1.html">Wie viel Quadratmeter Wohnfläche braucht der Mensch?</a></li>
<li><a href="http://www.youtube.com/watch?v=Lg9qnWg9kak">A Tiny Apartment Transforms into 24 Rooms</a></li>
<li><a href="http://www.youtube.com/watch?v=LJLSoUkh1Vs">A tiny home tour: living in 96 square feet</a></li>
<li><a href="http://www.treehugger.com/galleries/2009/04/small-apartments-big-impact.php">Small Apartments with Big Impact</a></li>
<li><a href="http://simpleorganizedlife.com/the-ultimate-in-simplicity-yurt-living/">The Ultimate In Simplicity: Yurt Living</a></li>
</ul>
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		<title>Die Lobby-Republik</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Mar 2011 20:12:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[aufreger]]></category>
		<category><![CDATA[lobbyismus]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hatte das Thema ja mal vor kurzem als satirisches Video. Jetzt habe ich einen Artikel aus dem letzten Jahr gefunden, wo ein Politiker (Marco Bülow, MDB und SPD) erzählt, wie sich das mit dem Lobbyismus in der Praxis so darstellt. Im einleitenden Text heißt es:
In seinem Beitrag gibt Marco Bülow zunächst einen sehr persönlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte das Thema ja mal vor kurzem als <a href="http://www.zustandsforschung.de/index.php/lobbyismus-fuer-dummies/">satirisches Video</a>. Jetzt habe ich einen Artikel aus dem letzten Jahr gefunden, wo ein Politiker (Marco Bülow, MDB und SPD) erzählt, wie sich das mit dem Lobbyismus in der Praxis so darstellt. Im einleitenden Text heißt es:</p>
<blockquote><p>In seinem Beitrag gibt Marco Bülow zunächst einen sehr persönlichen Einblick in den parlamentarischen Alltag des Deutschen Bundestages. Am Beispiel des CCS-Gesetzgebungsverfahrens beschreibt er, wie finanzkräftige und gut organisierte Interessengruppen aus der Wirtschaft die Gesetzgebung zu ihren Gunsten beeinflussen. Er zeigt auf, wie sich angesichts einer Vielzahl mächtiger Einzelinteressen das Parlament in Gesetzgebungsprozessen zunehmend selbst entmachtet. Darauf aufbauend werden sieben Forderungen entwickelt, die den Lobbyismus neu regeln und den Parlamentarismus wieder demokratischer machen sollen.</p></blockquote>
<p>Wer also gerne wissen möchte, wer dieses Land wirklich regiert und wer hier die Gesetze schreibt, sollte sich den Artikel &#8220;<a href="http://www.solidarische-moderne.de/de/article/52.die-lobby-republik.html">Die Lobby-Republik</a>&#8221; keinesfalls entgehen lassen.</p>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">In seinem Beitrag gibt Marco Bülow zunächst einen sehr persönlichen</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Einblick in den parlamentarischen Alltag des Deutschen Bundestages. Am</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Beispiel des CCS-Gesetzgebungsverfahrens beschreibt er, wie finanzkräftige</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">und gut organisierte Interessengruppen aus der Wirtschaft die Gesetzgebung</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">zu ihren Gunsten beeinflussen. Er zeigt auf, wie sich angesichts</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">einer Vielzahl mächtiger Einzelinteressen das Parlament in Gesetzgebungsprozessen</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">zunehmend selbst entmachtet. Darauf aufbauend werden</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">sieben Forderungen entwickelt, die den Lobbyismus neu regeln und</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">den Parlamentarismus wieder demokratischer machen sollen.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Der Text ist ein gekürztes und leicht verändertes Kapitel aus dem neu erschienen</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Buch von Marco Bülow: &#8220;Wir Abnicker – Über Macht und Ohnmacht</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">der Volksvertreter“, Econ 2010.</div>
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