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	<description>Mit offenen Augen durch die Welt</description>
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		<title>What it&#8217;s like to own an Apple product</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 09:37:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lebensart]]></category>
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[via the Oatmeal]
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://theoatmeal.com/comics/apple"><img src="http://www.zustandsforschung.de/wp-content/uploads/2010/07/what-its-like-to-own-an-apple-product.jpg" alt="What it&#039;s like to own an Apple product" title="What it&#039;s like to own an Apple product" width="500" height="1590" class="alignnone size-full wp-image-1571" /></a></p>
<p>[via <a href="http://theoatmeal.com/comics/apple">the Oatmeal</a>]</p>
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		<title>Versionsverwaltung mit Mercurial</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 10:49:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
				<category><![CDATA[KnowHow]]></category>
		<category><![CDATA[programmierung]]></category>
		<category><![CDATA[mercurial]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor ein paar Monaten bin ich über das verteilte Source-Control-Management-Tool Mercurial gestoßen und habe angefangen mich damit zu beschäftigen. Mittlerweile setze ich es im privaten wie im professionellen Bereich ein und weil ich es so toll und praktisch finde, möchte es euch hier ein bisschen näher bringen.

Unterschied zum zentralisierten Modell
Der wichtigste Unterschied zwischen Mercurial und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor ein paar Monaten bin ich über das verteilte Source-Control-Management-Tool <a href="http://mercurial.selenic.com/">Mercurial</a> gestoßen und habe angefangen mich damit zu beschäftigen. Mittlerweile setze ich es im privaten wie im professionellen Bereich ein und weil ich es so toll und praktisch finde, möchte es euch hier ein bisschen näher bringen.</p>
<p><span id="more-1549"></span></p>
<h2>Unterschied zum zentralisierten Modell</h2>
<p>Der wichtigste Unterschied zwischen Mercurial und traditionellen Versionierungssystemen wie CVS oder SVN ist das verteilte Modell. Das bedeutet, es gibt nicht mehr nur ein zentrales Repository, sondern jeder Entwickler hat quasi eine Kopie des zentralen Repositories bei sich lokal liegen.</p>
<p>Der Entwickler checkt nun zunächst in sein lokales Repository ein und kann damit arbeiten wie z.B. mit einem SVN, über das er die alleinige Kontrolle hat. Zu einem Zeitpunkt, an dem der Entwickler mit seiner Arbeit so weit zufrieden ist, dass er sie den anderen an dem Projekt beteiligten Entwicklern zur Verfügung stellen möchte, schiebt er alles in das übergeordnete Repository.</p>
<p>Bei diesem Vorgang wird nicht nur der aktuelle Stand hochgeschoben, sondern auch alle Zwischenstände, die der Entwickler an seinem lokalen Repository eingecheckt hat. Außerdem kann sich das übergeordnete Repository selbst von einem weiteren Repository bedienen, so dass nicht nur zwei Ebenen sondern eine ganze Repository-Hierarchie möglich ist.</p>
<p>Für mich selbst war zunächst vor allem die Tatsache ungewohnt, dass man bei sich lokal eincheckt &#8211; das klingt ein bisschen so als wäre der Code in größerer Gefahr, weil er ja nur auf dem eigenen Rechner liegt. In der Praxis erweist sich das aber als großer Vorteil, denn man kann auf die Art viel freier ausprobieren und auch mal Zwischenstände einchecken, die nicht so hundertprozentig stabil sind und die man normalerweise seinen Kollegen nicht als Checkin zumuten würde.</p>
<h2>Mercurial</h2>
<p>Mercurial selbst ist Open-Source-Software und benötigt Python ab Version 2.4 zum Funktionieren. Mitte 2005 gab Mat Mackall bekann, daran zu arbeiten. Mittlerweile hat Mercurial die Versionsnumer 1.6 erreicht und ist recht verbreitet &#8211; so werden unter anderem die Sourcen von FireFox, OpenOffice und Python damit verwaltet. Außerdem kann man bei den bei <a href="http://code.google.com">Google Code</a> gehosteten Projekten außer SVN auch Mercurial einsetzen.</p>
<p>Es gibt ein gutes Eclipse-Plugin, das sich <a href="http://www.javaforge.com/project/HGE">MercurialEclipse</a> nennt und eine Shell-Extension für Windows ähnlich dem bekannten TortoiseSVN, die sich <a href="http://tortoisehg.bitbucket.org/">TortoiseHG</a> nennt. </p>
<p>Das folgende Mini-Tutorial zeigt allerdings den Standardfall: Mercurial über die Kommandozeile.</p>
<h2>Mini-Tutorial</h2>
<p>Der Befehl, um Mercurial aufzurufen ist hg (das chemische Zeichen für Quecksilber, englisch eben &#8220;mercurial&#8221; &#8211; soll wohl so &#8216;ne Art Wortspiel sein). Mercurial bring eine gute Dokumentation gleich mit. Eine Kurzversion wird angezeigt, wenn man nur <code>hg</code> aufruft &#8211; eine ausführlichere Variante wird bei <code>hg help</code> angezeigt.</p>
<p>Um ein neues Repository anzulegen, muss man nur in das Verzeichnis seiner Wahl wechseln (wo evtl. bereits nicht-versionierte Dateien liegen) und den Befehl <code>hg init</code> ausführen. Damit erstellt Mercurial ein neues Verzeichnis <code>.hg</code>, in das das komplette Repository abgelegt wird.</p>
<p>Nun kann man mit <code>hg add</code> und einem anschließenden <code>hg commit -m "Adding files."</code> seine Dateien in das Repository einchecken. Nun kann man den Source-Code weiterbearbeiten, irgendwann dann mit einem <code>hg status</code> nachschauen, was man so alles geändert hat und dann wieder mit <code>hg commit</code> einchecken.</p>
<p>Interessant wird es dann, wenn mehrere Repositories ins Spiel kommen. Möchte man jetzt eine Kopie des Repositories erstellen, wechselt man beispielsweise ins übergeordnete Verzeichnis und führt <code>hg clone <em>Original-Verzeichnis</em> <em>Clone-Verzeichnis</em></code> aus. Dann kann man im Clone-Verzeichnis weiterarbeiten und auch hier einchecken. </p>
<p>Das Original-Verzeichnis ist so lange davon nicht betroffen, wie man ein <code>hg push</code> ausführt, das dann die Änderungen ins Original-Verzeichnis hochschieben würde. Idealerweise macht man vorher erst ein <code>hg pull</code>, um das Clone-Repository auf den neuesten Stand zu bringen und dann ein <code>hg update</code>, um die Dateien im Clone-Verzeichnis zu aktualisieren. Falls es im übergeordneten Repository schon Änderungen gegeben hat, muss vor dem Push mit <code>hg merge</code> gemergt werden.</p>
<p>Weitere Detail zur Nutzung von Mercurial kann man dem sehr guten <a href="http://mercurial.selenic.com/guide/">Tutorial auf der offiziellen Mercurial-Seite</a> entnehmen oder dem Tutorial von Joel Spolsky auf <a href="http://hginit.com" >hginit.com</a>.</p>
<h2>Mercurial zusammen mit SVN</h2>
<p>Man kann mit Mercurial auch dann nutzbringend einsetzen, wenn für das aktuelle Projekt ein anderes SCM wie zum Beispiel Subversion im Einsatz ist. Das kann dann folgendermaßen funktionieren:</p>
<p>Zunächst checkt man den Code wie gewohnt aus dem Subversion-Repository aus. Dann führt man im obersten Verzeichnis <code>hg init</code> aus. Dann legt man dort ein zusätzliches File <code>.hgignore</code> mit folgendem Inhalt an:<br />
<code><br />
syntax: glob<br />
.svn<br />
</code><br />
Das verhindert, dass man die SVN-spezifischen Files mit eincheckt. Umgekehrt sollte man das Einchecken des <code>.hg</code>-Ordners ins SVN verhindern, indem man das <code>svn:ignore</code>-Property entsprechend setzt. Danach kann man mit <code>hg add</code> und <code>hg commit</code> das lokale Mercurial-Repository mit Inhalt füllen.</p>
<p>Nun arbeitet man immer zunächst gegen das Mercurial-Repository und checkt dort ein. Wenn man seinen Code der Allgemeinheit zur Verfügung stellen möchte, macht man schließlich ein <code>svn commit</code>. Man muss allerdings darauf achten, wenn man ein Update aus dem SVN macht, dieses Update auch in das lokale Mercurial-Repository einzuchecken.</p>
<h2>Ein Wort zu git</h2>
<p>Wenn es um verteilte Versionskontrollsysteme geht, fällt einem meistens vermutlich <a href="http://git-scm.com/">git</a> ein. Wahrscheinlich hat man schon davon gehört, wie toll git ist und was git alles kann. Es gibt sogar eine Internetseite, die erklärt <a href="http://whygitisbetterthanx.com/">warum git besser ist als alles andere</a>. Warum also Mercurial ausprobieren?</p>
<p>Für meine Begriffe liegt die Popularität von git &#8211; abgesehen davon, dass es sicher ein geniales SCM ist &#8211; hauptsächlich daran, dass die git-Benutzer lauter schreien als die Mercurial-Benutzer <img src='http://www.zustandsforschung.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Ich bin immer davon abgeschreckt, wenn irgendetwas zu sehr gehypt und zu vollmundig angepriesen wird. Deshalb habe ich mich dazu entschieden, Mercurial auszuprobieren. Mercurial-Benutzer müssen nicht rumlaufen und Leute missionieren &#8211; sie benutzen einfach ihr SCM und sind glücklich damit dass es so toll funktioniert.</p>
<p>Nein. Scherz. Ich denke die Entscheidung sollte im ersten Schritt nicht zwischen Mercurial oder git getroffen werden, sondern <em>für</em> ein verteiltes Versionskontrollsystem. Denn das ist das zentrale Merkmal, das beide Systeme auszeichnet. Der Rest ist dann Geschmackssache. </p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Die Vor- und Nachteile von ClearCase</title>
		<link>http://www.zustandsforschung.de/index.php/die-vor-und-nachteile-von-clearcase/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 15:03:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
				<category><![CDATA[programmierung]]></category>
		<category><![CDATA[clearcase]]></category>
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		<category><![CDATA[versionierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Was ich selbst von ClearCase halte, habe ich ja bereits deutlich gemacht &#8211; aber ich habe mal sehen wollen, was denn andere Entwickler so davon halten. Daher hatte ich vor ungefähr einem Jahr auf Stackoverflow die Frage nach den Vor- und Nachteilen von ClearCase gestellt.
Mittlerweile wurde der Artikel mehr als 3000 mal geklickt, hat 27 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was ich selbst von ClearCase halte, habe ich ja <a href="http://www.zustandsforschung.de/index.php/arbeitsverhinderungstool-clearcase/">bereits deutlich gemacht</a> &#8211; aber ich habe mal sehen wollen, was denn andere Entwickler so davon halten. Daher hatte ich vor ungefähr einem Jahr auf Stackoverflow die <a href="http://stackoverflow.com/questions/1074580/clearcase-advantages-disadvantages">Frage nach den Vor- und Nachteilen</a> von ClearCase gestellt.</p>
<p>Mittlerweile wurde der Artikel mehr als 3000 mal geklickt, hat 27 Antworten und eine intensive Diskussion produziert. Obwohl sich tatsächlich auch einige Leute gefunden haben, die ein paar Vorteile von ClearCase aufzeigen, ist doch die Mehrheit der Antworten damit beschäftigt Nachteile aufzuzeigen. Für mich kommt das natürlich nicht wirklich überraschend, aber es ist doch interessant zu sehen, dass es nicht nur daran liegt, dass ich <a href="http://www.zustandsforschung.de/index.php/arbeitsverhinderungstool-clearcase/#comment-7441">keine Ahnung von ClearCase</a> habe.</p>
<p>Was mich seit ich ClearCase kenne immer gewundert hat, ist dass es mindestens eine Person braucht, die sich um nichts anderes kümmert und andere Leute sehen das ebenfalls so:</p>
<blockquote><p>The very fact that it&#8217;s complicated enough to require a full-time nanny is also worrying.</p></blockquote>
<p>Auch immer noch ein Rätsel ist mir der Zweck der Dynamischen Views in ClearCase &#8211; seit wir wieder darauf umgestellt hatten, haben wir gemerkt, dass das Resultat davon, dass man sofort alle Änderungen sieht, ist dass man sofort alle Fehler hat, die jemand anders gemacht hat. Auch das war Thema der Diskussion:</p>
<blockquote><p>Dynamic views are terrible unless you are in a very small team. And if that&#8217;s the case, why do you even have ClearCase? I have seen countless people&#8217;s views getting hosed because someone checked in files that broke the views of everyone else. You should always update and merge any conflicts on your own view. That way, the changes only affect you. With a dynamic view, you cannot merge down before pushing back up; you just commit and hope.</p></blockquote>
<p>Dann habe ich noch einen nicht ganz ernst gemeinten Ratschlag bekommen, der zwar für uns leider nichts gebracht hat, weil ja ClearCase schon gesetzt war, den ich aber wegen seinem Unterhaltungswert hier wiedergeben möchte:</p>
<blockquote><p>If you need an argument to convince people not to use &#8216;clearcase&#8217;, you can say that all the good developers hate it. I know, I wouldn&#8217;t work at any place who used clearcase as their source control. Heck, I would gladly suffer the pain of VSS to avoid clearcase.</p></blockquote>
<p>Wer möchte kann sich einfach mal <a href="http://stackoverflow.com/questions/1074580/clearcase-advantages-disadvantages">die ganze Diskussion auf Stackoverflow</a> durchsehen &#8211; es sind echt ein paar interessante Kommentare dabei. </p>
<p>Als Schlusswort möchte ich noch diesen Kommentar zitieren, den ich so voll und ganz unterschreiben könnte:</p>
<blockquote><p>If you&#8217;re considering integrating ClearCase into your development environment, I can offer only one piece of advice: don&#8217;t.</p></blockquote>
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		<item>
		<title>Daten(nicht)schutz bei Facebook</title>
		<link>http://www.zustandsforschung.de/index.php/datennichtschutz-bei-facebook/</link>
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		<pubDate>Thu, 20 May 2010 09:59:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurioses]]></category>
		<category><![CDATA[internet]]></category>
		<category><![CDATA[datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[facebook]]></category>

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		<description><![CDATA[Aktuell wird viel über die komischen AGB-Änderungen und die verworrenen Privatsphäre-Einstellungen geredet, mit denen sich Facebook-User konfrontiert sehen.
Situation in Deutschland
In Deutschland hat sich unsere Verbraucherschutzministerin mit einem offenen Brief an Facebook gewandt, in dem sie auffordert, ein wenig mehr Respekt für die Privatsphäre der Benutzer zu zeigen. Wen das bei Facebook interessieren soll, wenn Frau [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aktuell wird viel über die komischen AGB-Änderungen und die verworrenen Privatsphäre-Einstellungen geredet, mit denen sich Facebook-User konfrontiert sehen.</p>
<h2>Situation in Deutschland</h2>
<p>In Deutschland hat sich unsere Verbraucherschutzministerin mit einem <a href="http://www.bmelv.de/cln_172/SharedDocs/Standardartikel/Verbraucherschutz/Internet-Telekommunikation/Facebook-Datenschutz-Aigner.html">offenen Brief an Facebook</a> gewandt, in dem sie auffordert, ein wenig mehr Respekt für die Privatsphäre der Benutzer zu zeigen. Wen das bei Facebook interessieren soll, wenn Frau Aigner ihre Mitgliedschaft beendet, ist natürlich eine ganz andere Geschichte <img src='http://www.zustandsforschung.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Der Bundesverband der Verbraucherzentralen rät in einer Pressemitteilung mit dem Titel <a href="http://www.vzbv.de/go/presse/1289/index.html">Facebook missachtet Datenschutz</a> sogar, &#8220;<em>sich gemeinsam mit ihren Freunden einen neuen Anbieter zu suchen, wenn ihnen der Schutz ihrer persönlichen Daten wichtig ist</em>&#8220;.</p>
<p>Facebook wurde kürzlich auch von sowohl <a href="http://www.oekotest.de/cgi/index.cgi?artnr=95230;bernr=01;co=">Ökotest</a> als auch der <a href="http://www.test.de/presse/pressemitteilungen/Datenschutz-bei-sozialen-Netzwerken-Gravierende-Maengel-bei-Facebook-Stayfriends-und-Co-1856132-2856132/">Stiftung Warentest</a> überprüft. Ökotest kommt zu dem Ergebnis, dass Facebook in Sachen Datenschutz nur als &#8220;ungenügend&#8221; bewertet werden kann und die Datenschutzerklärung kaum lesbar sei &#8211; von der Stiftung Warentest werden Facebook gravierende Mängel beim Datenschutz bescheinigt. Zudem geht aus den Artikeln hervor, dass Facebook mit diesen Erklärungen gegen das deutsche Datenschutzgesetz verstößt &#8211; kritisiert wird dabei von Ökotest gleichzeitig auch, dass &#8220;<em>der Staat zwar ein Gesetz erlassen hat, sich um seine Einhaltung aber nicht kümmert</em>&#8220;.</p>
<p>Noch ein Hinweis am Rande: Das ist nicht etwa nur deshalb so, weil wir in Deutschland besonders empfindlich sind, auch <a href="http://www.verbraucher-sicher-online.de/node/1891">US-Verbraucherschützer beschweren sich über Facebook</a> und die Links hier zeigen, dass sich auch international eine kritische Haltung gegenüber Facebook aufbaut:</p>
<ul>
<li><a href="http://mattmckeon.com/facebook-privacy/">The Evolution of Privacy on Facebook</a></li>
<li><a href="http://gizmodo.com/5530178/top-ten-reasons-you-should-quit-facebook">Top Ten Reasons You Should Quit Facebook</a></li>
<li><a href="http://calacanis.com/2010/05/12/the-big-game-zuckerberg-and-overplaying-your-hand/">The Big Game, Zuckerberg and Overplaying your Hand</a></li>
<li><a href="http://www.wired.com/epicenter/2010/05/facebook-rogue/">Facebook’s Gone Rogue; It’s Time for an Open Alternative</a></li>
<li><a href="http://www.eff.org/deeplinks/2010/04/facebook-timeline">Facebook&#8217;s Eroding Privacy Policy: A Timeline</a></li>
<li><a href="http://www.nytimes.com/interactive/2010/05/12/business/facebook-privacy.html">Facebook Privacy: A Bewildering Tangle of Options</a></li>
</ul>
<h2>AGB und Datenschutzbestimmungen</h2>
<p>Aber schauen wir uns doch die deutsche Version der <a href="http://www.facebook.com/terms.php">AGB</a> und <a href="http://www.facebook.com/policy.php">Datenschutzbestimmungen</a> selber mal genauer an.</p>
<p>Die für meine Begriffe spannendste Klausel in den AGB ist diese hier:</p>
<blockquote><p>Für Inhalte, die unter die Rechte an geistigem Eigentum fallen, wie Fotos und Videos („IP-Inhalte“), erteilst du uns vorbehaltlich deiner Privatsphäre- und Anwendungseinstellungen die folgende Erlaubnis: Du erteilst uns eine einfache, übertragbare, unterlizenzierbare, unentgeltliche, weltweite Lizenz für die Nutzung aller IP-Inhalte, die du auf oder im Zusammenhang mit Facebook postest („IP-Lizenz“). Diese IP-Lizenz endet, wenn du deine IP-Inhalte oder dein Konto löscht, außer deine Inhalte wurden mit anderen Nutzern geteilt und diese haben sie nicht gelöscht.</p></blockquote>
<p>Übertragbar? Unterlizenzierbar??? Bitte? Wer würde denn im echten Leben sowas dummes tun? Das ist ja quasi ein Blankoscheck für die Weitergabe so ziemlich von allem was man auf Facebook postet.</p>
<p>Und dann kommt irgendwo noch diese Information:</p>
<blockquote><p>Wir können diese Erklärung ändern und werden dich über die Facebook Site Governance-Seite darüber informieren und dir eine Möglichkeit zur Reaktion auf die entsprechende(n) Änderung(en) geben.
</p></blockquote>
<p>Seid ihr Fan der <a href="http://www.facebook.com/fbsitegovernance">Facebook Site Governance-Seite</a>? Nein? Dann bekommt ihr Änderungen an den AGB oder Datenschutzbestimmungen schlicht und ergreifend nicht wirklich mit.</p>
<p>Auch die Datenschutzrichtlinien sind eher zweifelhaft. Interessant ist hier zum Beispiel der Abschnitt über &#8220;<em>Vorab genehmigte Webseiten und Anwendungen Dritter</em>&#8220;:</p>
<blockquote><p>Um dir die Möglichkeit zu geben, auch außerhalb von Facebook nützliche Erfahrungen im sozialen Bereich machen zu können, sind wir gelegentlich gezwungen, vorab genehmigten Webseiten und Anwendungen von Drittparteien, die sich auf die Facebook-Plattform stützen, allgemeine Daten über dich zur Verfügung zu stellen, wenn du diese besuchst (wenn du noch bei Facebook angemeldet bist). Wenn einer deiner Freunde eine von Facebook vorab genehmigte Webseite oder Anwendung besucht, wird diese deine allgemeinen Informationen nutzen, damit du und dein Freund/deine Freundin auch auf dieser Webseite in Kontakt miteinander treten könnt (vorausgesetzt, du verfügst ebenfalls über ein Konto bei dieser Webseite).</p></blockquote>
<p>Unten in diesem Abschnitt gibt es dann einen Link, der zur Liste der vorab genehmigten Webseiten führen soll, der allerdings ins Leere führt. Aktuell sind das wohl Microsofts Docs.com, Pandora und Yelp &#8211; Facebook kann aber nach belieben weitere hinzufügen, denn sie sind ja vorab genehmigt.</p>
<p>Dann geht es weiter unten weiter mit folgendem Hinweis:</p>
<blockquote><p>Wir geben deine Informationen an Dritte weiter, wenn wir der Auffassung sind, dass du uns die Weitergabe gestattet hast, damit wir unsere Dienste im Bedarfsfall anbieten können oder wenn wir aus rechtlichen Gründen dazu gezwungen sind.
</p></blockquote>
<p>Was soll denn gemeint sein mit &#8220;wenn wir der Auffassung sind, dass du uns die Weitergabe gestattet hast&#8221;? Kann man das noch schwammiger formulieren? Weiter geht&#8217;s dann mit einer weiteren Aussage in dieser Richtung:</p>
<blockquote><p>Gelegentlich tauschen wir gesammelte Informationen mit Dritten aus, damit wir unseren Dienst verbessern oder fördern können. Dabei gehen wir allerdings so vor, dass sich kein einzelner Nutzer erkennen oder mit einer bestimmten Handlung sowie Information verknüpfen lässt.</p></blockquote>
<p>Und auch dann wenn man veröffentlichte Informationen oder gar seinen Account gelöscht hat, ist nicht alles was man auf Facebook gepostet hat einfach weg, denn</p>
<blockquote><p>Selbst nach dem Entfernen von Informationen von deinem Profil oder Löschen deines Kontos werden Kopien dieser Informationen u. U. weiterhin an anderer Stelle angezeigt, sofern sie mit anderen ausgetauscht, gemäß deinen Privatsphäre-Einstellungen übermittelt oder von anderen Nutzern kopiert oder gespeichert wurden.</p></blockquote>
<h2>Facebook-Konto löschen?</h2>
<p>Wenn man nun die Schnauze voll hat von Facebook und gerne sein Konto dort löschen möchte, ist man gleich mit dem nächsten Problem konfrontiert &#8211; das geht nämlich gar nicht so einfach. Unabhängig davon, ob ihr euren Account löschen wollt oder nicht, solltet ihr einfach so zum Spaß mal versuchen, den Button zu finden, mit dem ihr euren Account bei Facebook löschen könntet. Achtung: Ich meine &#8220;Löschen&#8221; und nicht &#8220;Deaktivieren&#8221; &#8211; beim Deaktivieren hält Facebook trotzdem eure kompletten Daten verfügbar. Ich meine wirklich &#8220;Löschen&#8221;.</p>
<p>Ich gehe mal davon aus, dass ihr ihn nicht gefunden habt, denn der ist richtig gut versteckt. Ich habe ihn mit Hilfe einer <a href="http://www.noows.de/spezial/facebook-profil-loeschen-376">Anleitung aus dem Internet</a> ausfindig gemacht und hier ist er, der <a href="https://ssl.facebook.com/help/contact.php?show_form=delete_account">Link, um den eigenen Facebook-Account zu löschen</a>.</p>
<p>Ich selbst habe mein Facebook-Konto nicht gelöscht &#8211; trotz der ganzen Argumentation hier, die eigentlich dafür spricht der ganzen Nummer den Rücken zu kehren, ist Facebook ja auch eine nützliche Sache. Man sollte nur wissen, was man dort von sich veröffentlicht. Und das geht einerseits über den Content, den man dort selbst erzeugt und andererseits über die Privatspähre-Einstellungen. Da ja aber genau die total verworren sind (&#8221;<a href="http://www.eff.org/deeplinks/2010/04/facebooks-evil-interfaces">Evil Interfaces</a>&#8220;) und per Default eigentlich fast alles öffentlich ist, ist es ganz nützlich sich dabei von einem Tool wie dem auf <a href="http://www.reclaimprivacy.org/">ReclaimPrivacy.org</a> helfen zu lassen, möglichst sichere Einstellungen zu finden. Dann hat man zwar immer noch die AGB abgenickt, aber ist zumindest so privat wie es halt eben auf Facebook geht.</p>
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		<title>Wir sind zu 90% fertig</title>
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		<pubDate>Tue, 04 May 2010 07:30:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spiele]]></category>
		<category><![CDATA[programmierung]]></category>
		<category><![CDATA[ps3]]></category>
		<category><![CDATA[videospiele]]></category>

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		<description><![CDATA[Der für die Entwicklung des lange erwarteten PS3-Titels &#8220;Gran Turismo 5&#8243; verantwortliche Kazunori Yamauchi gab in einem Interview bekannt, man sei aktuell bei einem Fertigstellungsgrad von 90%. Das Spiel ist seit 5 Jahren in der Entwicklung und der Release-Termin wurde mittlerweile mehrfach verschoben.
Für einen Softwareentwickler klingt der Spruch &#8220;wir sind zu 90% fertig&#8221; allerdings gar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der für die Entwicklung des lange erwarteten PS3-Titels &#8220;Gran Turismo 5&#8243; verantwortliche Kazunori Yamauchi gab in einem Interview bekannt, man sei <a href="http://blogs.insideline.com/straightline/2010/04/kazunori-yamauchi-gran-turismo-5-about-90-finished-gt-academy-might-come-to-us.html">aktuell bei einem Fertigstellungsgrad von 90%</a>. Das Spiel ist seit 5 Jahren in der Entwicklung und der Release-Termin wurde mittlerweile mehrfach verschoben.</p>
<p>Für einen Softwareentwickler klingt der Spruch &#8220;<em>wir sind zu 90% fertig</em>&#8221; allerdings gar nicht gut. Denn in der Softwareentwicklung kennt man die sogenannte 90-90-Regel, die besagt, dass die ersten 90 Prozent der Entwicklung 90 Prozent der Zeit brauchen und die restlichen 10 Prozent die anderen 90 Prozent der Zeit. Die letzten 10 Prozent bis zur Fertigstellung einer Entwicklung dauern immer am längsten und sind auch immer die schwierigsten.</p>
<p>Wenn der Typ nun also sagt, &#8220;<em>es sind doch nur noch 10 Prozent</em>&#8220;, dann soll das eigentlich heißen &#8220;<em>wir sind bald fertig</em>&#8221; aber tatsächlich heißt es eher &#8220;<em>es gibt noch eine ganze Menge zu tun</em>&#8220;. Yamauchi liefert quasi selbst den Beweis dafür ab, denn in einem Interview Anfang dieses Jahres <a href="http://www.edge-online.com/news/gran-turismo-5-is-90-per-cent-complete">waren&#8217;s auch schon 90 Prozent</a> <img src='http://www.zustandsforschung.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Mehr Infos zum Thema <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Ninety-ninety_rule">ninety-ninety rule gibt&#8217;s bei der Wikipedia</a> oder im Artikel <a href="http://www.processimpact.com/articles/essays.shtml#ninety">Ninety Percent Done</a>, der auch ein paar Ansätze beschreibt, was man dagegen tun kann.</p>
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		<title>Nur kurz Mails checken&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 12:42:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[comics]]></category>
		<category><![CDATA[humor]]></category>
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		<description><![CDATA[
[via ytorf]
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://ytorf.com/2009/06/internet-addiction-is-serious-business/"><img src="http://www.zustandsforschung.de/wp-content/uploads/2010/04/internet_addiction.jpg" alt="But first I&#039;ll check my email real quick!" title="But first I&#039;ll check my email real quick!" width="500" height="335" class="alignnone size-full wp-image-1351" /></a></p>
<p>[via <a href="http://ytorf.com/2009/06/internet-addiction-is-serious-business/">ytorf</a>]</p>
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		<title>MythTV HTPC &#8211; Features und mehr</title>
		<link>http://www.zustandsforschung.de/index.php/mythtv-htpc-features-und-mehr/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Apr 2010 10:51:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film & Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[KnowHow]]></category>
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		<description><![CDATA[Dies ist der dritte Artikel in einer Serie von Artikeln, die sich mit dem Zusammenbau eines HTPC auf Basis von MythTV beschäftigen. Die bisher veröffentlichen Artikel sind hier verlinkt:

MythTV HTPC &#8211; Komponentenauswahl
MythTV HTPC &#8211; Installation und Konfiguration
MythTV HTPC &#8211; Features und mehr


Nachdem ich in den ersten beiden Artikeln dieser Serie erklärt habe wie man das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dies ist der dritte Artikel in einer Serie von Artikeln, die sich mit dem Zusammenbau eines HTPC auf Basis von MythTV beschäftigen. Die bisher veröffentlichen Artikel sind hier verlinkt:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.zustandsforschung.de/index.php/mythtv-htpc-komponentenauswahl/">MythTV HTPC &#8211; Komponentenauswahl</a></li>
<li><a href="http://www.zustandsforschung.de/index.php/mythtv-htpc-installation-und-konfiguration/">MythTV HTPC &#8211; Installation und Konfiguration</a></li>
<li>MythTV HTPC &#8211; Features und mehr</li>
</ul>
<p></em></p>
<p>Nachdem ich in den ersten beiden Artikeln dieser Serie erklärt habe wie man das Ding zusammenbaut und anschließend zum Laufen bringt, möchte ich jetzt hier darauf eingehen, warum ich das überhaupt gemacht habe, was das Endergebnis so an Features hat und warum ich MythTV verwende und nicht irgendeine andere Media-Center-Software.</p>
<p><span id="more-1299"></span></p>
<h2>Warum selber bauen?</h2>
<p>Warum würde jemand sich die Mühe machen, einen Festplattenrecorder selbst zu bauen, statt einen fertigen zu kaufen? Die kurze Antwort darauf ist: Weil es Spaß macht!</p>
<p>Die etwas längere Antwort: Mir ist bewusst, dass es deutlich weniger Arbeit ist, einen fertigen Festplattenrecorder zu kaufen, als selber einen zu bauen. Aber einerseits ist man wenn man sowas fertig kauft meistens auf die Software/Firmware des Herstellers angewiesen und muss sich mit anderen Beschränkungen (z.B. Festplattengröße) abfinden. Und andererseits wollte ich auch sehen, ob ich das kann &#8211; aus einzelnen Teilen einen funktionierenden HTPC zusammenbauen. Und außerdem ist es total nerdy <img src='http://www.zustandsforschung.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<h2>Was kann MythTV?</h2>
<p>MythTV kann Sendungen im Fernsehen aufnehmen. Toll, oder?</p>
<h3>Aufnahme</h3>
<p>Das schöne daran ist die große Flexibilität, die man dabei hat. Im Prinzip läuft das Aufnehmen im einfachsten Fall folgendermaßen ab: Ich öffne den EPG und wähle die Sendung aus, die ich aufnehmen will. Dann öffnet sich ein Dialogfenster, in dem ich unter anderem auswählen kann, wie ich die Sendung aufnehmen möchte. Meistens benutze ich dabei die Funktionen</p>
<ul>
<li><strong>Genau diese Sendung aufnehmen:</strong> Nimmt genau diese Sendung in genau diesem Timeslot auf. Ganz gut für Live-Shows oder wenn man zeitversetzt Fernsehen möchte.</li>
<li><strong>Eine Ausstrahlung dieser Sendung aufnehmen:</strong> Benutze ich um Filme aufzunehmen, wenn mir egal ist, ob dieser Film oder die Wiederholung oder der gleiche Film auf einem anderen Sender aufgenommen wird.</li>
<li><strong>Jederzeit auf diesem Kanal aufnehmen:</strong> Verwenden wir um zum Beispiel täglich die &#8220;Küchenschlacht&#8221; auf dem ZDF aufzunehmen, aber nicht die Wiederholungen alter Sendungen auf anderen Sendern.</li>
<li><strong>Jederzeit &#8211; egal welcher Sender:</strong> Die beste Option um Serien aufzunehmen. Nie wieder eine Folge der Lieblingsserie verpassen, auch wenn sie auf einem anderen Sender kommt, oder der Sendeplatz verschoben wird, oder das Finale der Staffel als Doppelfolge ausgestrahlt wird.</li>
</ul>
<p>Es gibt noch ein paar andere Aufnahmeoptionen wie täglich oder wöchentlich im gleichen Timeslot, aber die brauche ich persönlich gar nicht.</p>
<p>Abgesehen von der Methode über EPG bietet MythTV noch viele andere Aufnahmemöglichkeiten, :</p>
<ul>
<li>Man kann aus einer alphabetischen Liste aller Sendungen diejenige auswählen die man aufnehmen möchte. Anwendungsfall: Auf&#8217;m Klo im Fernsehheft gelesen, dass ein toller Film im Fernsehen kommt, aber vergessen auf welchem Sender.</li>
<li>Suchwörter: Ich nehme alle Sendungen auf, die &#8220;Phil Collins&#8221; irgendwo im Titel oder der Beschreibung enthalten. Außerdem werde ich nie wieder eine Folge &#8220;Pfarrer Braun&#8221; verpassen.</li>
<li>SQL-WHERE-Clause: Da MythTV die Daten aus dem EPG in einer MySQL-Datenbank speichert, kann man Sendungen programmieren basierend auf diesen Attributen. Ich habe eine Query, um alle &#8220;Star Trek&#8221;-Filme, aber keine -Serien aufzunehmen und eine für alle &#8220;Columbo&#8221;-Folgen nach 1980 (ich weiß dass die vor 1980 die besseren sind, aber die habe ich alle auf DVD <img src='http://www.zustandsforschung.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> )</li>
<li>Die Videorecorder-Methode: Sender, Uhrzeit und Datum manuell eingeben &#8211; habe ich noch nie benutzt und ich weiß auch nicht warum man das brauchen würde, wenn man ja die ganzen anderen Optionen hat, aber gehen tut&#8217;s auf jeden Fall.</li>
</ul>
<p>Alles was man dann so einprogrammiert hat, wird von MythTV dann auf Konflikte überprüft und ggf. werden Aufnahmen verschoben, wenn die eingestellte Regel das zulässt und Duplikate werden gefiltert. Tritt doch ein Konflikt auf, wird das von MythTV markiert und wenn man nichts unternimmt, gewinnt die Sendung mit der höchsten Priorität (kann man auch bei den Aufnahmeoptionen definieren). Dann kann man den HTPC abschalten, denn wie im letzten Artikel schon erwähnt schaltet MythTV sich wieder ein, wenn eine Aufnahme ansteht.</p>
<h3>Wiedergabe</h3>
<p>Die aufgenommenen Sendungen werden dann in einer alphabetisch und dann nach Titel sortierten Liste angezeigt. MythTV generiert ein Vorschaubildchen und zeigt das zusammen mit den Infos aus dem EPG dort an. Bei der Wiedergabe hat man dann die üblichen Features wie Pause, Vor- und Rücklauf, mehrere Sekunden springen und man kann auch ein Lesezeichen setzen, wenn man &#8220;Ben Hur&#8221; jetzt doch nicht am Stück anschauen wollte.</p>
<p>Für zeitversetztes Fernsehen kann man entweder einfach eine bereits angefangene, aber noch laufende Aufnahme anschauen oder man schaltet auf Fernsehen und dort ist dann automatisch das zeitversetzte Fernsehen aktiv. MythTV nimmt nämlich prinzipiell alles auf was man anschaut, so dass man immer im laufenden Fernsehprogramm Pause machen oder auch zurückspulen kann.</p>
<h3>Plugins</h3>
<p>Im Moment benutze ich zwar keine davon aber ich wollte zumindest mal erwähnt haben, dass es für MythTV eine ganze Menge an Plugins für die unterschiedlichsten Zwecke gibt:</p>
<ul>
<li><strong>MythBrowser</strong>: Ein Browser zum Surfen im Internet.</li>
<li><strong>MythArchive</strong>: Wenn man seine Aufnahmen nicht nur auf der Festplatte behalten will, sondern auch noch brennen möchte.</li>
<li><strong>MythGallery</strong>: Eine Fotogalerie, die auch als Bildschirmschoner verwendet werden kann.</li>
<li><strong>MythGame</strong>: In Verbindung mit verschiedenen Emulatoren, kann man mit MythGame eine Spielekonsole aus dem HTPC machen.</li>
<li><strong>MythMovies</strong>: Zeigt an, welche Filme in welchen Kinos laufen (bin mir nicht sicher, ob das nur für Amerikaner was bringt).</li>
<li><strong>MythMusic</strong>: Zum Abspielen von Musik.</li>
<li><strong>MythNews</strong>: Bindet News-Feeds innerhalb von MythTV ein.</li>
<li><strong>MythVideo</strong>: Kann verschiedene Videoformate wiedergeben, DVDs abspielen und archivieren.</li>
<li><strong>MythWeather</strong>: Der persönliche Wetterkanal für MythTV</li>
<li><strong>MythWeb</strong>: Web-Frontend, um Aufnahmen über einen Browser steuern zu können.</li>
<li><strong>MythNetvision</strong>: In der in wenigen Wochen erscheinenden Version 0.23 von MythTV wird dieses neue Plugin enthalten sein, das Video-Sites wie Youtube oder Vimeo von MythTV aus komfortabel zugänglich macht.</li>
</ul>
<p>Außerdem gibt es noch eine ganze Menge inoffizieller Plugins &#8211; eine Liste befindet sich hier: <a href="http://www.mythtv.org/wiki/Unofficial_Plugins">MythTV Wiki &#8211; Unofficial Plugins</a></p>
<h2>Warum MythTV?</h2>
<p>Es gibt ja eine ganze Menge sogenannter &#8220;Media Center&#8221;/DVR-Software, daher wollte ich noch kurz erwähnen, was mich dazu gebracht hat, MythTV zu benutzen.</p>
<p>Hauptkriterien waren einerseits Linux als Betriebssystem (weil ich mir die Kosten für Windows ersparen wollte), dass die Software selbst kostenlos ist und dass die Aufnahme und Wiedergabe von Fernsehprogramm ausgereift ist. In einem <a href="http://lifehacker.com/5128408/six-best-dvr-applications">Vergleichstest von DVR-Anwendungen</a> hat MythTV ganz gut abgeschnitten &#8211; außerdem passt es auf meine Anforderungen. </p>
<p>Was mir an MythTV besonders gut gefallen hat, ist die Konfigurierbarkeit. Zum Beispiel hat mir hat die Standard-Menüaufteilung nicht gefallen, also habe ich das Hauptmenü so gestaltet, wie es mir am besten passt. Außerdem habe ich eingestellt, dass jede Aufnahme 5 Minuten vor der Sendung startet und 5 Minuten nach der Sendung endet. Ich habe eingestellt, dass beim Verlassen der Wiedergabe automatisch ein Lesezeichen gesetzt wird. Außerdem gibt es noch massenhaft weitere Einstellungsmöglichkeiten und falls es die gesuchte Einstellung doch nicht gibt, ist das Programm immer noch Open Source&#8230;</p>
<p>Ein weiterer guter Anhaltspunkt für die Auswahl ist das <a href="http://www.telematicsfreedom.org/en/project/14/floss-media-center-state-art">FLOSS Media Center State of the Art Comparison Chart</a>, wo die Features verschiedener aktueller Media-Center-Applikationen gegenübergestellt werden.</p>
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		<title>MythTV HTPC &#8211; Installation und Konfiguration</title>
		<link>http://www.zustandsforschung.de/index.php/mythtv-htpc-installation-und-konfiguration/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 14:19:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dies ist der zweite Artikel in einer Serie von Artikeln, die sich mit dem Zusammenbau eines HTPC auf Basis von MythTV beschäftigen. Die bisher veröffentlichen Artikel sind hier verlinkt:

MythTV HTPC &#8211; Komponentenauswahl
MythTV HTPC &#8211; Installation und Konfiguration
MythTV HTPC &#8211; Features und mehr


Wie ich im ersten Artikel der Serie ja schon erwähnt habe, ist MythTV die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dies ist der zweite Artikel in einer Serie von Artikeln, die sich mit dem Zusammenbau eines HTPC auf Basis von MythTV beschäftigen. Die bisher veröffentlichen Artikel sind hier verlinkt:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.zustandsforschung.de/index.php/mythtv-htpc-komponentenauswahl/">MythTV HTPC &#8211; Komponentenauswahl</a></li>
<li>MythTV HTPC &#8211; Installation und Konfiguration</li>
<li><a href="http://www.zustandsforschung.de/index.php/mythtv-htpc-features-und-mehr/">MythTV HTPC &#8211; Features und mehr</a></li>
</ul>
<p></em></p>
<p>Wie ich im ersten Artikel der Serie ja schon erwähnt habe, ist <a href="http://www.mythtv.org/">MythTV</a> die Software, für die ich mich entschieden habe, um meinen HTPC zu betreiben. MythTV ist Linux und Open Source und mit Mythbuntu gar nicht so schwer zu installieren. Zunächst habe ich mit meinem Notebook das aktuellste <a href="http://www.mythbuntu.org/">Mythbuntu-ISO</a> gezogen und mittels <a href="http://unetbootin.sourceforge.net/">UNetbootin</a> zuerst auf meinem USB-Stick und von dort aus auf dem HTPC installiert.</p>
<p>Die Installation von Mythbuntu führt durch die wichtigsten Schritte bei der Installation von sowohl Linux &#8211; in diesem Fall eine um alles überflüssige bereinigte Ubuntu-Version &#8211; als auch MythTV. Zu meiner großen Erleichterung wurde die Hardware korrekt erkannt und installiert.</p>
<p><span id="more-1258"></span><br />
Allerdings muss man trotzdem noch einiges von Hand konfigurieren. Hier sind jetzt die Punkte beschrieben, die mir bei der Konfiguration am schwierigsten vorkamen:</p>
<h2>Bild abgeschnitten</h2>
<p>Das ist mir als erstes aufgefallen: Mein Fernseher zeigte zunächst nicht den ganzen Bildschirm an. An den Rändern hat mein Fernsehen ein paar Pixel abgeschnitten &#8211; unter anderem auch die Taskleiste oder wie man das bei Linux nennt. Durch ein bisschen Internetrecherche bin ich dann darauf gestoßen, dass das Absicht ist, sich &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Overscan">Overscan</a>&#8221; nennt und sich dadurch beheben lässt, dass in den Einstellungen meines Fernsehers &#8220;Vollpixel&#8221; eingeschaltet wird. Details dazu kann man der Seite <a href="http://pixelmapping.wikispaces.com/Sony+TVs">Guide To Perfect Pixel mapping</a> entnehmen.</p>
<h2>Sender einstellen</h2>
<p>Fernsehen wird erst dann schön, wenn man auch ein paar Sender empfangen kann. Ich bin dabei im Wesentlichen dieser Anleitung hier gefolgt: <a href="http://mythwiki.de/index.php?title=Schnelleinstieg_DVB-C">Schnelleinstieg DVB-C</a>. Wichtige Voraussetzung ist, dass man die Frequenz und die Quadraturamplitudenmodulation kennt. Normalerweise bekommt man diese Infos entweder <a href="http://www.unitymedia.de/images/UnityDigitalTV_Lineup_01-07-2009.pdf">offiziell</a> oder <a href="http://helpdesk.unitymediaforum.de/">inoffiziell</a> von seinem Kabelnetzbetreiber. Bei mir wurden auf Anhieb nicht alle Sender gefunden, aber mehrmaliges scannen hat dann letztendlich geholfen.</p>
<h2>Kein Ton über HDMI</h2>
<p>Dummerweise hab&#8217; ich in der Standardkonfiguration über meinen HDMI-Ausgang keinen Ton gehört. Also normale Audio-Ausgänge haben funktioniert, aber über den Fernseher war nix zu hören. Also hab&#8217; ich <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/Pulseaudio">PulseAudio und pavucontrol installiert</a>, dann Einstellungen so wie <a href="http://ubuntuforums.org/showthread.php?p=7328686#post7328686">in diesem Forumsthread</a> geändert. Bis zu &#8220;move stream&#8221;, das ging nicht. Dann hab&#8217; ich pavucontrol gestartet und das HDMI-Device als Fallback eingetragen. Damit ging die Tonausgabe dann immerhin im VLC.</p>
<p>Eventuell braucht man das ganze Theater aber gar nicht. Denn mir ist dann aufgefallen, dass im General Setup vom MythTV-Backend bei &#8220;Audio System&#8221; das Audio Output Device auf &#8220;ALSA:hdmi&#8221; gestellt werden kann. Ich bin mir jetzt nicht mehr so ganz sicher, ob diese Einstellung vorher schon da war oder erst durch meine PulseAudio-Konfiguration reingekommen ist. Aber egal &#8211; dann war alles in Ordnung mit dem Ton.</p>
<h2>Fernbedienung geht nicht</h2>
<p>Scheinbar ist meine Capture-Karte so selten, dass die dort beigelegte Fernbedienung nicht standardmäßig vom Mythbuntu-Kontrollzentrum unterstützt wird. Ich hab&#8217; dann dort bei &#8220;Remote Control&#8221; &#8220;Linux input layer&#8221; ausgewählt. Dann hab&#8217; ich mich weitgehend an <a href="http://www.parker1.co.uk/mythtv_ubuntu2.php">den Abschnitt über LIRC in diesem Tutorial</a> gehalten und per <code>cat /proc/bus/input/devices</code> nachgeschaut, was bei &#8220;Handlers&#8221; für ein <code>event</code> steht und anschließend in <code>/etc/lirc/hardware.conf</code> bei <code>REMOTE_DEVICE</code> genau das eingetragen (z.b. <code>/dev/input/event3</code>). Allerdings kann es sein, dass beim Anschließen von USB-Geräten (Tastatur/Maus) sich die Event-Nummern ändern. Das heißt bei mir konkret, dass wenn ich meinen HTPC mit angeschlossener Tastatur und Maus starte, die Fernbedienung nicht funktioniert, weil sie dann eine andere Event-Nummer zugeordnet bekommt.</p>
<p>Dann hat man schon ein paar Standard-Einstellungen für die Fernbedienung. Man kann aber noch selber was an der Tastenbelegung machen, indem in der Konfigurationsdatei <code>~/.lirc/mythtv</code> ein bisschen rumbastelt. Bei den <a href="http://www.mythtv.org/wiki/Keybindings">MythTV Keybindings</a> kann man sich dabei ein paar Inspirationen holen, was denn so alles geht.</p>
<h2>Automatisch Ein- und Ausschalten</h2>
<p>Eines der wichtigsten Features für einen HTPC, der einen Videorecorder ersetzen soll, ist dass er sich von selbst einschaltet, wenn eine Aufnahme ansteht und nach der Aufnahme auch wieder abschaltet. Ich möchte das Ding nicht den ganzen Tag brummen lassen, wenn ich es tatsächlich nur ein paar Stunden brauche. Erfreulicherweise hat sich das zwar als konfigurationslastig, aber relativ Problemlos herausgestellt. Ich bin einfach der <a href="http://www.mythtv.org/wiki/ACPI_Wakeup">Anleitung für ACPI Wakeup im MythTV-Wiki</a> gefolgt und das hat dann auch gleich funktioniert (bei mir ist die Variante mit <a href="http://www.mythtv.org/wiki/Mythwelcome">Mythwelcome</a> am Laufen). Das einzige woran man denken muss, weil es nicht so explizit in der Anleitung drinsteht ist, dass man die Ausführungsrechte für <code>setwakeup.sh</code> auf Execute für alle setzen muss.</p>
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		<title>MythTV HTPC &#8211; Komponentenauswahl</title>
		<link>http://www.zustandsforschung.de/index.php/mythtv-htpc-komponentenauswahl/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 06:55:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film & Fernsehen]]></category>
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		<category><![CDATA[mythtv]]></category>

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		<description><![CDATA[Dies ist der erste Artikel in einer Serie von Artikeln, die sich mit dem Zusammenbau eines HTPC auf Basis von MythTV beschäftigen. Die bisher veröffentlichen Artikel sind hier verlinkt:

MythTV HTPC &#8211; Komponentenauswahl
MythTV HTPC &#8211; Installation und Konfiguration
MythTV HTPC &#8211; Features und mehr


Weil ich nicht so wirklich zufrieden mit meinem bisherigen Festplattenrecorder war, hatte ich schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dies ist der erste Artikel in einer Serie von Artikeln, die sich mit dem Zusammenbau eines HTPC auf Basis von MythTV beschäftigen. Die bisher veröffentlichen Artikel sind hier verlinkt:</p>
<ul>
<li>MythTV HTPC &#8211; Komponentenauswahl</li>
<li><a href="http://www.zustandsforschung.de/index.php/mythtv-htpc-installation-und-konfiguration/">MythTV HTPC &#8211; Installation und Konfiguration</a></li>
<li><a href="http://www.zustandsforschung.de/index.php/mythtv-htpc-features-und-mehr/">MythTV HTPC &#8211; Features und mehr</a></li>
</ul>
<p></em></p>
<p>Weil ich nicht so wirklich zufrieden mit meinem bisherigen Festplattenrecorder war, hatte ich schon seit ein paar Monaten die Idee, mir einen wirklich vernünftigen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Home_Theater_Personal_Computer">HTPC</a> selbst zu bauen. Nach ein bisschen Recherche im Netz ist meine Wahl für die Software dann auf <a href="http://www.mythtv.org/">MythTV</a> gefallen. MythTV ist eine Open Source DVR-Lösung auf Linux-Basis, die eine ordentliche Masse an Features hat. Details dazu, was MythTV so alles kann, werde ich in einem späteren Beitrag der Serie liefern. Hier geht es jetzt zunächst darum, welche Hardware-Komponenten nötig sind und welche ich ausgewählt habe. Basis für meine Auswahl war der Abschnitt über <a href="http://www.mythtv.org/docs/mythtv-HOWTO-3.html#ss3.1">Hardware-Voraussetzungen in der MythTV-Dokumentation</a> und die <a href="http://www.mythtv.org/wiki/Category:Hardware">Hardware-Kategorie im MythTV-Wiki</a>.</p>
<p><span id="more-1181"></span></p>
<h2>Barebone: <a href="http://www.shuttle.eu/de/produkte/barebones/sg45h7/uebersicht/">Shuttle XPC Barebone SG45H7</a></h2>
<p>Die Barebone-Auswahl war so eine Sache. Kennt ihr den Unterschied zwischen PCI und PCIe (PCI-Express)? Ich jetzt auch, nachdem ich erstmal einen Barebone (<a href="http://www.asus.de/product.aspx?P_ID=fEMLgh6B4GRRCGDK">ASUS Pundit P4-P5N9300</a>) bestellt hatte, der nur PCIe-Slots hat, meine Tunerkarte aber PCI ist. Also nochmal: PCI ist was ganz anderes als PCIe, d.h. man kann weder eine PCI-Karte in einem PCIe-Slot verwenden noch umgekehrt. Also habe ich was dazugelernt, den ASUS-Barebone wieder zurückgeschickt und was neues rausgesucht, was auch PCI-Slots hat. Meine Wahl ist dann auf den etwas teureren <a href="http://www.shuttle.eu/de/produkte/barebones/sg45h7/uebersicht/">Shuttle XPC Barebone SG45H7</a> gefallen, der mich hauptsächlich durch seinen Onboard-HDMI-Ausgang und sein Design überzeugt hat:</p>
<p><img src="http://www.zustandsforschung.de/wp-content/uploads/2010/03/mein_mythtv_htpc.jpg" alt="Mein MythTV HTPC" title="Mein MythTV HTPC" width="500" height="363" class="alignnone size-full wp-image-1195" /></p>
<p>Natürlich braucht man nicht zwangsläufig einen Barebone &#8211; man kann auch Gehäuse, Lüfter und Mainboard einzeln kaufen, aber ganz so schwer wollte ich es mir dann doch nicht machen.</p>
<h2>Prozessor: <a href="http://ark.intel.com/Product.aspx?id=36503">Intel Core 2 Duo E7500</a></h2>
<p>Ein Mittelklasse-Prozessor. Selbst der langweilt sich meistens &#8211; auch dann wenn ich was aufnehme. Wichtig: Der Prozessor und der Sockel auf dem Mainboard müssen zusammenpassen.</p>
<h2>RAM: <a href="http://www.valueram.com/europe/desktop/memory.asp">2 GB Kingston ValueRAM DDR2-800</a></h2>
<p>2 GB RAM reichen völlig aus &#8211; theoretisch müsste MythTV aber auch mit 512 MB schon auskommen.</p>
<h2>Festplatte: <a href="http://www.wdc.com/de/products/products.asp?driveid=559">Western Digital Caviar Green 1 TB</a></h2>
<p>Bei meinem alten Festplattenrecorder mit 160 GB bin ich immer wieder relativ schnell an die Grenzen der Festplatte gestoßen, wenn ein paar Filme zu viel drauf waren. Damit mir das nicht mehr passiert, habe ich gleich mal eine ordentliche Festplatte mit 1 Terabyte Platz gekauft. Die Status-Anzeige innerhalb MythTV sagt mir, dass ich so ca. 400 Stunden damit aufnehmen kann. Ich denke das sollte erstmal reichen.</p>
<h2>DVB-C-Tuner: <a href="http://www.tt-pc.de/2915/TT-budget__C-1501.html">TT-budget C-1501</a></h2>
<p>Wenn man Fernsehen am Computer empfangen will, dann braucht man eine Tunerkarte. Ich habe einen Kabelanschluss, also musste es eine DVB-C-Karte sein. Im MythTV-Wiki gibt es eine Seite mit einer Liste von solchen Karten (<a href="http://www.mythtv.org/wiki/Video_capture_card">Video Capture Cards</a>), aber da MythTV eine Linux-Anwendung ist, sollte man <a href="http://www.linuxtv.org/wiki/index.php/Main_Page">im Wiki von LinuxTV</a> bei &#8220;Hardware Device Information&#8221; schauen, ob die Karte von Linux auch unterstützt wird.</p>
<h2>CI-Modul: <a href="http://www.alphacrypt.de/AlphaCrypt-Classic.39.0.html">AlphaCrypt Classic CI Modul</a></h2>
<p>Um verschlüsseltes Digitalfernsehen schauen zu können, braucht man die Smartcard, die man vom Kabelnetz-Betreiber geschickt bekommt und ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Common_Interface">CI-Modul</a>, das die Entschlüsselung übernimmt. Da gibt es eigentlich keine wirkliche Alternative zu den AlphaCrypt-Modulen.</p>
<h2>CI-Slot: <a href="http://www.tt-pc.de/2787/TT-budget_CI.html">TT-budget CI</a></h2>
<p>Der zu meinem DVB-C-Tuner zugehörige CI-Slot für das CI-Modul. Es gibt auch Tuner, die gleich auf der Karte den Slot haben, aber in meinem Fall sind das zwei Karten.</p>
<h2>Komponenten, die ich nicht gekauft habe:</h2>
<p>Ich habe keine zusätzliche Grafikkarte verbaut. Einerseits müsste für HD-Fernsehen auch die Onboard-Grafik des Barebone zusammen mit meiner CPU ausreichen und andererseits war ich mir nicht sicher, wieviel Platz im Gehäuse tatsächlich noch ist, da das AlphaCrypt-Modul auch noch irgendwohin gepackt werden musste. Da im Moment sowieso nur ARD und ZDF in HD senden, und es außerdem einen <a href="http://svn.mythtv.org/trac/ticket/7481">Bug in MythTV gibt, der genau ARD HD und ZDF HD betrifft</a>, würde eine zusätzliche Grafikkarte aktuell auch keinerlei Vorteile bringen.</p>
<p>Außerdem hat mein HTPC kein optisches Laufwerk. Warum? Ich habe eine PS3, die als DVD- und BluRay-Player dient und mit der riesigen Festplatte sehe ich nicht wirklich die Notwendigkeit, mal irgendwas von meinen Aufnahmen brennen zu müssen.</p>
<h2>Zusammenbau:</h2>
<p>Mit der dem Barebone beigelegten Anleitung ist es nicht so wirklich schwer alle Teile korrekt zusammenzusetzen. Wenn man auf der sicheren Seite sein will, kauft man noch ein paar Antistatik-Handschuhe für den Zusammenbau dazu. Wer sich für Details zum Zusammenbau interessiert, kann sich <a href="http://www.pcshoptalk.com/showthread.php?18728-Shuttle-SG45H7-Barebone">diesen Artikel hier</a> mal ansehen.</p>
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		<title>Der Weg in den Java-Dschungel</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 15:13:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
				<category><![CDATA[programmierung]]></category>
		<category><![CDATA[java]]></category>
		<category><![CDATA[tutorial]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Artikel &#8220;New to Java programming&#8221; aus der IBM-developerWorks-Reihe bietet außer einer kurzen Einführung was Java eigentlich ist, auch für den nicht mehr ganz so neuen Java-Programmierer eine schöne Übersicht über die wichtigsten Aspekte, Themen und Technologien der Java-Welt, wie z.B.

How does Java technology relate to Web application development?
How does Java technology relate to SOA/Web [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Artikel &#8220;<a href="http://www.ibm.com/developerworks/java/newto/index.html?ca=drs-">New to Java programming</a>&#8221; aus der IBM-developerWorks-Reihe bietet außer einer kurzen Einführung was Java eigentlich ist, auch für den nicht mehr ganz so neuen Java-Programmierer eine schöne Übersicht über die wichtigsten Aspekte, Themen und Technologien der Java-Welt, wie z.B.</p>
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<li><a href="http://www.ibm.com/developerworks/java/newto/index.html?ca=drs-#4">How does Java technology relate to Web application development?</a></li>
<li><a href="http://www.ibm.com/developerworks/java/newto/index.html?ca=drs-#5">How does Java technology relate to SOA/Web services?</a></li>
<li><a href="http://www.ibm.com/developerworks/java/newto/index.html?ca=drs-#6">How does Java technology relate to dynamic languages and functional programming?</a></li>
<li><a href="http://www.ibm.com/developerworks/java/newto/index.html?ca=drs-#7">How does Java technology relate to open source software development?</a></li>
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<p>Jeder Abschnitt enthält weiterführende Links zu developerWorks- oder auch anderen Tutorials, wo man seine Kenntnisse dann auffrischen oder vertiefen kann.</p>
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