Hausapotheke für den Windows-Rechner

von Beni

Ich war sehr erstaunt, als ich kürzlich erfahren mußte, daß es immernoch so viele Anwender gibt, die denken, Sicherheit auf dem eigenen Computer – das ist doch was für Freaks. Dabei sollte es spätestens seit Blaster jedem klar sein, daß Gefahren aus dem Internet auch dem Privatanwender drohen.

Deshalb gehen wir jetzt mal ein paar Schritte durch, die dem Rechner einen gewissen “Grundschutz” geben:

Schritt 1 – Wir machen dir Tür nach draussen zu:
Da brauchen wir eine Firewall, die nur das rein und raus läßt, was auch rein und raus soll. Ich persönlich habe mit ZoneAlarm gute Erfahrungen gemacht. Einfach zu bedienen; blockt in der Grundkonfiguration alle (unerbetenen) Verbindungen von aussen. Wenn Programme vom eigenen PC aus ins Internet wollen, meldet sich ZoneAlarm mit einem Popup-Fenster, und man kann dem Programm den Zugriff erlauben oder eben verweigern.

Schritt 2 – Jagd auf Schädlinge:
Jetzt geht’s ans Virenkillen. Dazu ist das, wie auch ZoneAlarm, kostenlose Programm AntiVir Personal Edition sehr nützlich: Installieren, updaten und schon kann “Luke Filewalker” die Festplatte von Viren, Trojanern und Würmern befreien.

Schritt 3 – Jetzt wird gefegt:
Nachdem wir jetzt auch noch diese Plage losgeworden sind, kümmern wir uns um den Rest: Spyware, Adware und Dialer werden jetzt von der Festplatte entfernt. Ich habe sowohl Ad-Aware als auch Spybot – Search & Destroy ausprobiert und kann eigentlich beide empfehlen. Spybot hat bei mir tendenziell mehr gefunden und hat auch noch einige andere interessante Features. Ad-Aware ist aber für meine Begriffe einfacher zu bedienen. Naja, Geschmacksache.

Das war’s eigentlich im Wesentlichen. Damit dann auch in Zukunft nix passiert, sollte man spätestens so alle zwei Wochen mal den Virenkiller und den Spywarevernichter laufen lassen. Und immer schön vorher updaten.