no nohup – no copy

von Benedikt

Die Unix-Gurus unter euch werden jetzt zwar wahrscheinlich sagen: Is ja klar, aber ich bin kein Unix-Guru und mir war’s nicht klar:

Wenn man eine Unix-Konsole schließt, werden alle Prozesse gestoppt, dir darin gestartet wurden, selbst dann wenn der Prozess mit & im Hintergrund gestartet wurde. Allerdings – und das ist das fiese – offenbar nicht sofort.

Geahnt hab’ ich sowas ja schon als ich gestern Abend meinen Copy-Befehl angestoßen habe und sicherheitshalber nach dem Schließen meines einen PuTTY im anderen PuTTY nochmal geschaut ob der Prozess noch da ist.

Direkt danach war er noch da.

2 Stunden später war er auch noch da.

Nur irgendwann im Laufe der Nacht hat er sich verabschiedet. Also alles nochmal von vorne :-(

Jetzt habe ich mit einem Unix-Guru gesprochen und der hat mir erklärt, dann man den Befehlen ein nohup vornedran stellen muss damit sie auch wirklich so gestartet werden, dass sie im Hintergrund laufen und nicht abhängig von der Shell sind. Alternativ hätte ich auch – wie ich jetzt recherchiert habe – den Prozess nachträglich auch mit einem disown in den Hintergrund schicken können.

Also entweder gleich mit nohup starten oder – wenn der Prozess schon läuft – erst STRG-Z, dann bg und abschließend ein disown.