Open-Source-Lizenzen erklärt
von Benedikt
Bei heise.de bekommt man jetzt in einem übersichtlichen Artikel erklärt, wie das mit Lizenzen für Open-Source-Software denn so funktioniert:
Genauso wie bei proprietärer Software ist der der Autor einer Open-Source-Software deren Urheber und behält das Copyright an seiner Schöpfung. Die Lizenz bestimmt lediglich die Bedingungen, unter denen Dritte die Software verändern und weitergeben dürfen.
Der Artikel ist echt lesenswert, was aber meines Erachtens schon zu kurz kommt, ist die Betrachtung der kommerziellen Verwertung von Open-Source-Software. Im Artikel heißt es:
Damit soll gewährleistet werden, dass einmal als Open Source freigegebener Quellcode auch wirklich frei bleibt und nicht seinen Weg in ein proprietäres Produkt finden kann, dessen Code unter Verschluss steht.
Das ist so nicht ganz korrekt, denn für die interne Verwertung innerhalb einer Firma darf sogar Software, die unter der eigentlich recht strengen GPL-Lizenz steht angepasst und verwendet werden:
The GPL does not require you to release your modified version. You are free to make modifications and use them privately, without ever releasing them. This applies to organizations (including companies), too; an organization can make a modified version and use it internally without ever releasing it outside the organization.
[via netzpolitik.org]