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	<title>Zustandsforschung &#187; arbeitszeit</title>
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	<description>Mit offenen Augen durch die Welt</description>
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		<title>Überstunden sind schlecht fürs Geschäft</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 15:45:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[arbeitszeit]]></category>
		<category><![CDATA[überstunden]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht nur in der IT-Branche kommt es immer mal wieder vor, dass mehr Arbeit da ist als der normale Arbeitstag lang ist. Die übliche Reaktion der meisten Unternehmen ist es, zu versuchen diese zusätzlich benötigte Zeit durch Überstunden wieder reinzuholen.
Gleichzeitig ist das aber auch eine Reaktion, die sich früher oder später sowohl für den Mitarbeiter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht nur in der IT-Branche kommt es immer mal wieder vor, dass mehr Arbeit da ist als der normale Arbeitstag lang ist. Die übliche Reaktion der meisten Unternehmen ist es, zu versuchen diese zusätzlich benötigte Zeit durch Überstunden wieder reinzuholen.</p>
<p>Gleichzeitig ist das aber auch eine Reaktion, die sich früher oder später sowohl für den Mitarbeiter als auch für die Firma wieder rächt.</p>
<p>Die Konsequenzen für den Mitarbeiter selbst, der die Überstunden ableistet, muss ich glaube ich nicht wirklich detailliert betrachten &#8211; ich nehme mal an, das kennen die meisten selbst. Viel interessanter ist, warum es sich auch für die Firma selbst dann nicht lohnt, wenn die Überstunden &#8220;bereits mit dem Gehalt abgegolten&#8221; sind, wie es in Arbeitsverträgen oft formuliert wird.</p>
<p>Ich möchte hier zwei Aspekte aufgreifen, die ich für relevant halte.</p>
<p><strong>Qualitätsverlust</strong></p>
<p>Das hier nenne ich das &#8220;Eger&#8217;sche Überstundentheorem&#8221; <img src='http://www.zustandsforschung.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> :</p>
<blockquote><p>Code, der nach 18 Uhr entsteht ist schlechter als Code, der vor 18 Uhr entsteht.</p></blockquote>
<p>Meine eigene Erfahrung nicht nur an meiner Person, sondern auch was ich an meinen Kollegen beobachte, zeigt dass je später der Abend desto mehr lässt die Konzentration nach und wenn die Konzentration nachlässt werden die Arbeitsergebnisse meist nicht unbedingt besser. Ich wage auch zu behaupten, dass das nicht nur für Softwareentwickler gilt, sondern auch für andere Berufsfelder. Das gilt übrigens um so mehr, je länger die Periode, in der Überstunden geleistet werden andauert.</p>
<p>Schlechterer Code bedeutet mehr Fehler oder zweifelhafte Designentscheidungen, die es zwar kurzfristig erlauben, einen Termin zu halten, im späteren Verlauf des Projektes aber oft mehr Zeit kosten als hätte man es ausgeruht gleich richtig gemacht.</p>
<p><strong>Know-How-Verlust</strong></p>
<p>Wenn über einen längeren Zeitraum Überstunden zu leisten sind, dann ist es oft so, dass sich bei den Mitarbeitern eine gewisse Unzufriedenheit einstellt. Das kann unterschiedliche Gründe haben wie zum Beispiel</p>
<ul>
<li>Unzufriedenheit mit der wenigen Freizeit und weil das Privatleben darunter leidet oder</li>
<li>Unzufriedenheit durch die weiter oben genannten Schwierigkeiten, gute Qualität abzuliefern oder</li>
<li>Unzufriedenheit mit der Planung, die dazu geführt hat, dass die Überstunden überhaupt notwendig wurden.</li>
</ul>
<p>Das Problem für den Arbeitgeber entsteht nun dadurch, dass unzufriedene Mitarbeiter sich auch gerne mal nach einem anderen Job umschauen. Besonders für die richtig guten Mitarbeiter ist es oft auch kein Problem einen anderen Job zu finden. Und mit jedem Mitarbeiter, der das Unternehmen verlässt, geht gleichzeitig auch ein gewisses Maß an Know-How für das Unternehmen verloren.</p>
<p>Ich verstehe natürlich, dass es notwendig sein kann mal über den Zeitraum von ein paar  Wochen länger zu arbeiten, weil irgendwelche unvorhergesehene Dinge passiert sind oder eine Deadline droht. Wenn allerdings über einen längeren Zeitraum kontinuierlich immer wieder Überstunden geleistet werden müssen, dann macht die Firma was falsch.</p>
<p>Wer gerne noch mehr wissen möchte:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.planningforfailure.com/post/1461931855/the-problem-with-working-overtime">The Problem with Working Overtime</a></li>
<li><span><a href="http://www.dorsethouse.com/features/excerpts/expwch27.html">Teamicide Revisited</a></span></li>
<li><a href="http://programmers.stackexchange.com/questions/14706/overtime-is-part-of-the-job-true-but-a-bad-attitude">&#8220;Overtime is part of the job&#8221; true but a bad attitude?</a></li>
</ul>
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		<title>Arbeit ist ungesund</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 07:36:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[arbeitszeit]]></category>
		<category><![CDATA[gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[lebensart]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass arbeiten nicht gesund sein kann und noch mehr arbeiten noch viel ungesünder sollte eigentlich jedem klar sein. Jetzt gibt es allerdings auch den wissenschaftlichen Beweis dafür. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin hat den Forschungsbericht Lange Arbeitszeiten und Gesundheit veröffentlicht, der zu folgendem Ergebnis kommt:
Neben Schichtarbeit wirken weitere Arbeitszeitmerkmale (z.B. variable Arbeitszeiten, Arbeit an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass arbeiten nicht gesund sein kann und noch mehr arbeiten noch viel ungesünder sollte eigentlich jedem klar sein. Jetzt gibt es allerdings auch den wissenschaftlichen Beweis dafür. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin hat den Forschungsbericht <a href="http://www.baua.de/de/Publikationen/Fachbeitraege/artikel20.html">Lange Arbeitszeiten und Gesundheit</a> veröffentlicht, der zu folgendem Ergebnis kommt:</p>
<blockquote><p>Neben Schichtarbeit wirken weitere Arbeitszeitmerkmale (z.B. variable Arbeitszeiten, Arbeit an Abenden oder am Wochenende)  in  ähnlicher Weise mit  der Dauer  der Arbeitszeit  auf das gesundheitliche Wohlbefinden. Je variabler die Arbeitszeit ist und  je öfter z.B. abends oder am Wochenende gearbeitet werden muss, desto höher sind die gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Weiterhin  nehmen  die  Beschwerden mit  der Arbeitszeitdauer  zu. Die  Vorhersehbarkeit  der  Arbeitszeiten spielt  ebenso  eine  wichtige  Rolle  für  das  gesundheitliche Wohlbefinden, da eine schlechte Planbarkeit i.d.R. mit erhöh­ten Beschwerden zusammenhängt.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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