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	<title>Zustandsforschung &#187; geld</title>
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		<title>Hedonic Adaptation</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Oct 2010 11:36:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[geld]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich bin vor kurzem über den Begriff &#8220;Hedonic Adaptation&#8221; gestolpert und ich finde das dahinterstehende Prinzip so interessant, dass es mir einen Artikel im Blog wert ist.
Kurz gesagt beschreibt &#8220;Hedonic Adaptation&#8221; die Fähigkeit des Menschen, sein durchschnittliches Glücksgefühl unabhängig von den äußeren Einflüssen auf einem ziemlich konstanten Niveau zu halten. Das hat seinen Sinn wohl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin vor kurzem über den Begriff &#8220;<em>Hedonic Adaptation</em>&#8221; gestolpert und ich finde das dahinterstehende Prinzip so interessant, dass es mir einen Artikel im Blog wert ist.</p>
<p>Kurz gesagt beschreibt &#8220;<em>Hedonic Adaptation</em>&#8221; die Fähigkeit des Menschen, sein durchschnittliches Glücksgefühl unabhängig von den äußeren Einflüssen auf einem ziemlich konstanten Niveau zu halten. Das hat seinen Sinn wohl darin, dass der Mensch dadurch in der Lage ist, nach Schicksalsschlägen wie dem Verlust einer geliebten Person irgendwann wieder zu seinem normalen Gemütszustand zu finden.</p>
<p>Der Begriff wurde von Shane Frederick und George Loewenstein in einem gleichnamigen Artikel geprägt (in Kapitel 16 im Buch <a href="http://books.google.com/books?id=3toRUh4L12EC&#038;printsec=frontcover&#038;dq=Well-being:+The+foundations+of+hedonic+psychology&#038;hl=en&#038;ei=z-RfTKrvOoGclgelh7iTCA&#038;sa=X&#038;oi=book_result&#038;ct=result&#038;resnum=1&#038;ved=0CCUQ6AEwAA#v=onepage&#038;q&#038;f=false">Well-being: The foundations of hedonic psychology</a> oder <a href="http://www.fz-juelich.de/inb/inb-mut/innsbruck/sommer06/pdf/unterlagen/hedonic.pdf">als PDF zum Download</a>), die sich dort hauptsächlich mit der Anpassung an negative Änderungen der Lebensumstände beschäftigen.</p>
<p>Allerdings &#8211; und das ist das problematische in unserer heutigen Gesellschaft &#8211; funktioniert dieses Prinzip auch andersherum: Angenommen jemand bekommt eine Lohnerhöhung, dann macht ihn das im ersten Moment natürlich glücklich. Aber nach ein paar Wochen oder Monaten hat sich die Person dann daran gewöhnt mehr Geld zu haben und auch auszugeben und deren allgemeiner Gemütszustand ist wieder auf dem Niveau von vor der Lohnerhöhung.</p>
<p>Das Prinzip erklärt auch, warum sich elektronische Gadgets so gut verkaufen: Sobald man eines hat, ist es natürlich erstmal toll und man ist schwer begeistert. Aber nach einer gewissen Zeit gewöhnt man sich daran und die Begeisterung lässt sich nur dann wiederherstellen, wenn man die neueste Version kauft, die 3 mm dünner ist und ein Betriebssystem-Update hat. Und nicht nur das: Die Tatsache, dass es eine neuere, bessere Version gibt, kann sich auch negativ auf das eigene Wohlbefinden auswirken, da man ja jetzt weiß, dass man ein minderwertiges Gerät hat.</p>
<p>Das heißt jetzt aber nicht zwangsläufig, dass Geld nicht Glücklich macht &#8211; es kommt nur darauf an, wofür man es ausgibt. In dem Artikel &#8220;<a href="http://www.nytimes.com/2010/08/08/business/08consume.html">But Will It Make You Happy?</a>&#8221; wird darauf hingewiesen, dass es besser sei, in Erfahrungen wie einen Urlaub, eine Massage oder einfach einen Spaziergang in der Natur als in materielle Güter zu investieren, da hier der beschriebene Gewöhnungseffekt nicht schnell genug einsetzen kann.</p>
<p>[via <a href="http://unclutterer.com/2010/08/09/hedonic-adaptation-why-buying-more-wont-make-you-happy/">Unclutterer</a>]</p>
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		<title>Wenn der Kredit plötzlich aufhört</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Oct 2008 13:50:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
				<category><![CDATA[banken]]></category>
		<category><![CDATA[geld]]></category>
		<category><![CDATA[marx]]></category>
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		<description><![CDATA[In einem Produktionssystem, wo der ganze Zusammenhang des Reproduktionsprozesses auf dem Kredit beruht, wenn da der Kredit plötzlich aufhört und nur noch bare Zahlung gilt, muß augenscheinlich eine Krise eintreten, ein gewaltsamer Andrang nach Zahlungsmitteln. Auf den ersten Blick stellt sich daher die ganze Krise nur als Kreditkrise und Geldkrise dar. Und in der Tat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>In einem Produktionssystem, wo der ganze Zusammenhang des Reproduktionsprozesses auf dem Kredit beruht, wenn da der Kredit plötzlich aufhört und nur noch bare Zahlung gilt, muß augenscheinlich eine Krise eintreten, ein gewaltsamer Andrang nach Zahlungsmitteln. Auf den ersten Blick stellt sich daher die ganze Krise nur als Kreditkrise und Geldkrise dar. Und in der Tat handelt es sich nur um die Konvertibilität der Wechsel in Geld. Aber diese Wechsel repräsentieren der Mehrzahl nach wirkliche Käufe und Verkäufe, deren das gesellschaftliche Bedürfnis weit überschreitende Ausdehnung schließlich der ganzen Krisis zugrunde liegt. Daneben aber stellt auch eine ungeheure Masse dieser Wechsel bloße Schwindelgeschäfte vor, die jetzt ans Tageslicht kommen und platzen; ferner mit fremdem Kapital getriebne, aber verunglückte Spekulationen; endlich Warenkapitale, die entwertet oder gar unverkäuflich sind, oder Rückflüsse, die nie mehr einkommen können. Das ganze künstliche System gewaltsamer Ausdehnung des Reproduktionsprozesses kann natürlich nicht dadurch kuriert werden, daß nun etwa eine Bank, z.B. die Bank von England, in ihrem Papier allen Schwindlern das fehlende Kapital gibt und die sämtlichen entwerteten Waren zu ihren alten Nominalwerten kauft.</p></blockquote>
<p>Dieses erschreckend aktuelle Zitat stammt aus &#8220;<a href="http://www.mlwerke.de/me/me25/me25_493.htm">Das Kapital Band III</a>&#8221; von Karl Marx und wenn er noch leben würde, würde er wahrscheinlich sagen &#8220;Ich hab&#8217;s euch ja gesagt.&#8221; Vor mehr als 100 Jahren wohlgemerkt.</p>
<p>[via <a href="http://peter.leugner.com/homepages/PeteBlog.nsf/archive/20081005-2054?OpenDocument">pete's blog</a>]</p>
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		<title>Geld sparen mit der 30-Tage-Regel</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jun 2008 10:33:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[geld]]></category>
		<category><![CDATA[lebensart]]></category>
		<category><![CDATA[sparen]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einiger Zeit habe ich einen Artikel gelesen, wie man mit der sogenannten 30-Tage-Regel Geld sparen kann: 



Whenever you feel the urge to splurge — whether it’s for new shoes, a new videogame, or a new car — force yourself to stop. If you’re already holding the item, put it back. Leave the store.

When you [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einiger Zeit habe ich einen Artikel gelesen, wie man <a href="http://www.getrichslowly.org/blog/2006/09/12/control-impulse-spending-with-the-30-day-rule/">mit der sogenannten 30-Tage-Regel Geld sparen</a> kann: </p>
<blockquote>
<ul>
<ol>
Whenever you feel the urge to splurge — whether it’s for new shoes, a new videogame, or a new car — force yourself to stop. If you’re already holding the item, put it back. Leave the store.</ol>
<ol>
When you get home, take a piece of paper and write down the name of the item, the store where you found it, and the price. Also write down the date.</ol>
<ol>
Now post this note someplace obvious: a calendar, the fridge, a bulletin board. (I use a text file on my computer.)</ol>
<ol>
For the next thirty days, think whether you really want the item, but do not buy it.</ol>
<ol>
If, at the end of a month, the urge is still there, then consider purchasing it. (But do not use credit to do so.)</ol>
</ul>
</blockquote>
<p>Bedeutet also auf deutsch: Immer wenn man etwas sieht, was man gerne hätte, aber nicht wirklich braucht soll man 30 Tage warten und wenn man es dann immer noch will, dann kauft man es sich. </p>
<p>Die letzten Monate habe ich versucht mich da auch dran zu halten und es führt bei mir schon dazu, dass man weniger Kram kauft. Allerdings wahrscheinlich nur dann, wenn man auch sozusagen &#8220;anfällig&#8221; dafür ist, sich öfters einfach mal so was zu kaufen. Bei jemandem, der sowieso sparsam ist bringt&#8217;s natürlich nix.</p>
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